2012

Immobilien richtig vererben

Presseinformation vom 13.11.2012

Mit der Frage "Wie vererbe ich meine Immobilie?" setzen sich die Deutschen eher ungern auseinander. Doch für den Familienfrieden wäre es besser. Besonders, wenn das Erbe aufgeteilt werden soll.

Wer rechtzeitig plant, vermeidet Streit unter den Erben
Quelle: BHW Bausparkasse / SenerTec

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Jeder zweite der heute 55- bis 69-Jährigen lebt in einem eigenen Haus oder einer eigenen Wohnung. Laut einer aktuellen Allensbach-Studie im Auftrag der Postbank werden deshalb künftig bei zwei von drei Nachlässen auch Häuser oder Wohnungen vererbt werden. Für die Erbengemeinschaft stellt sich dann oft die Frage: Soll das Haus der Eltern vermietet werden oder nicht? Muss die Immobilie gar verkauft werden, weil ansonsten hohe Erbschaftssteuern drohen?

Um des lieben Friedens willen
An solchen Fragen entzündet sich häufig – oft jahrelanger – Streit. Das Deutsche Forum für Erbrecht schätzt, dass bis zu 35 Prozent der Erbfälle vor Gericht enden. "Am besten ist es, zu Lebzeiten eine gute Regelung mit allen Betroffenen zu finden", rät Ralf Palm von der BHW Bausparkasse. Liegt kein Testament vor, gilt die gesetzliche Erbfolge. Lebensgefährten und Freunde gehen dann leer aus. Eine goldene Regel lautet deshalb, die Aufteilung des Besitzes schriftlich festzulegen. Für größere Vermögen ist eine Beratung sinnvoll. Kommt es zum Streit, bietet sich ein Gang zum Schiedsgericht an. "Dafür sollte das Testament eine Schiedsklausel enthalten", rät der BHW-Experte.

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