Postbank: Junge Deutsche stellen sich auf Rente mit 70 ein

Die unter 30-Jährigen schätzen ihren Rentenbeginn auf 70 Jahre / Mehr als jeder vierte würde im Alter auch auswandern

Presseinformation vom 15.11.2012

Politiker streiten noch über die Rente mit 67. Doch die jungen Berufstätigen bis 29 Jahre in Deutschland gehen bereits heute davon aus, dass sie nicht nur bis 67, sondern im Schnitt bis zum Alter von rund 70 Jahren arbeiten werden. Das ergibt eine bundesweit repräsentative Erhebung der Postbank. Gefragt wurden die Bundesbürger, welches gesetzliche Renteneintrittsalter sie persönlich für sich erwarten. Das Ergebnis: Alle Berufstätigen in Deutschland nennen mit knapp 68 Jahren bereits einen späteren Rentenbeginn als heute gesetzlich vorgegeben.

Automatische Kopplung der Rente an die Lebenserwartung unerwünscht

Trotz der Erwartung eines späteren Starts in den Ruhestand lehnen die Deutschen eine automatische Anpassung des Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung ab. Exakt 69 Prozent halten das für „keinen guten Vorschlag“, nur 18 Prozent sprechen sich dafür aus. Der Rest ist unentschieden oder macht keine Angaben. Auch bei jungen Berufstätigen unter 30 Jahren ist die Ablehnung dieses Vorschlags mit 69 Prozent gleich hoch. Zudem haben sie überraschende Pläne, wenn im Alter das Geld nicht reichen sollte: Mehr als jeder vierte von ihnen (28 Prozent) könnte sich vorstellen, dann in ein Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten auszuwandern.

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Joachim Strunk

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Iris Laduch-Reichelt

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