2012

Weihnachten: mehr Geld für Geschenke!

Presseinformation vom 13.12.2012

Die Gabentische in deutschen Wohnzimmern sind an diesem Weihnachtsfest reich gedeckt: Rund 25 Prozent mehr als im vergangenen Jahr wollen die Bundesbürger dafür ausgeben, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Geschenke auf Pump zu kaufen bleibt aber für die meisten tabu.

Dieses Jahr liegen mehr Geschenke unterm Weihnachtsbaum
Bild Nr. 1181, Quelle: Postbank

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Während die Deutschen 2011 durchschnittlich ca. 200 Euro für den Geschenkekauf einplanten, sind es in diesem Jahr 250 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Rund 67 Prozent der Befragten wollen genauso viel für Weihnachtsgeschenke ausgeben wie im vergangenen Jahr, 22 Prozent weniger, zehn Prozent mehr. Und diese zehn Prozent haben es in sich. Vor allem die über 50-Jährigen greifen tief in die Tasche: Jeder Vierte aus der Altersgruppe 50 plus gibt 400 Euro und mehr aus, um seine Lieben zu beschenken. Vor einem Jahr kaufte nur jeder Sechste Geschenke in dieser Größenordnung ein. Die Ausgaben sind aber auch deshalb gestiegen, weil mehr Menschen etwas unter den Weihnachtsbaum legen: 2011 gaben noch zehn Prozent der Deutschen an, kein Geld für Geschenke abzweigen zu können oder zu wollen. In diesem Jahr sagen das nur noch acht Prozent. Gespart wird hingegen vor allem in größeren Familien: Jede vierte Familie mit mehr als vier Mitgliedern (24 Prozent) wird dieses Jahr an den Weihnachtsgeschenken sparen (2011: zwölf Prozent) und im Durchschnitt nur noch 200 Euro dafür ausgeben (2011: 206 Euro). Zum Vergleich: Dreipersonenhaushalte haben stattliche 300 Euro dafür übrig. Nur 6,8 Prozent der Haushalte mit vier und mehr Personen möchten mehr ausgeben (2011: elf Prozent). Fast jede zehnte größere Familie (8,8 Prozent) möchte gar kein Geld für Weihnachtsgeschenke aufwenden. „In diesem Ergebnis spiegelt sich die hohe finanzielle Belastung von kinderreichen Familien wider“, erläutert Heiko Thunig von der Postbank. Auch im Osten wird gespart: Jeder vierte Ostdeutsche (27 Prozent) gibt dieses Jahr weniger für Geschenke aus als 2011, im Westen nimmt sich jeder Fünfte (20 Prozent) zurück. Hier landen im Durchschnitt 30 Euro mehr auf dem Gabentisch als in den neuen Bundesländern. „Für Geschenke einen Kredit aufzunehmen oder das Konto zu überziehen kommt für die wenigsten Deutschen infrage“, erklärt Heiko Thunig. 58 Prozent finanzieren die Weihnachtsgeschenke aus ihren laufenden Einnahmen, rund 21 Prozent haben für die Geschenke gespart und zehn Prozent nutzen ihr Weihnachtsgeld. Lediglich ein Prozent der Bundesbürger kauft Geschenke auf Pump (2011: 0,3 Prozent). Allerdings ist im Osten die Zahl derjenigen, die ein Darlehen für Weihnachtsgeschenke aufnehmen, von 0,6 auf vier Prozent angestiegen.

Bild Nr. 1182, Quelle: Postbank

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Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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