2013

Postbank gut ins neue Jahr gestartet

Presseinformation vom 03.05.2013

Die Deutsche Postbank AG ist gut ins Jahr 2013 gestartet. Der Konzerngewinn des ersten Quartals erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr leicht um zwei Millionen Euro auf 66 Millionen Euro. Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Postbank: „Wir konnten unser Kundengeschäft trotz des schwierigen Marktumfeldes in wichtigen Bereichen ausbauen. Gleichzeitig haben wir die Risiken der Bank am Kapitalmarkt weiter verringert und die harte Kernkapitalquote deutlich verbessert. Auf diese Weise haben wir solide Grundlagen für die weitere Entwicklung gelegt.“

Im Geschäft mit ihren Kunden ist die Postbank gut vorangekommen. Bei Ratenkrediten stieg das Neugeschäft im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres um rund 25 Prozent auf 491 Millionen Euro. Auch im Girogeschäft konnte die Bank die gute Entwicklung des Vorjahres fortsetzen und über 100.000 Girokonten im ersten Quartal abschließen. Mit mehr als 5,1 Millionen privaten Girokonten bleibt die Postbank unangefochten führender Anbieter im deutschen Markt. Das Volumen der Spareinlagen wuchs seit dem Jahresende um rund 1,6 Milliarden Euro und betrug zum Quartalsende 55,8 Milliarden Euro. Im Bauspargeschäft, das die Postbank unter der Marke BHW betreibt, wuchsen die Bauspareinlagen seit Jahresbeginn um 0,6 Prozent auf rund 18,2 Milliarden Euro. Das Neugeschäft in der Baufinanzierung betrug im ersten Quartal 2013 einschließlich ausgezahlter Bauspardarlehen rund 2,1 Milliarden Euro. Es lag damit 4,5 Prozent unter dem guten Wert des Vorjahres.

Erfolgsrechnung 

Die Gesamterträge erhöhten sich um 16,1 Prozent auf 1.080 Millionen Euro. Hierin sind Sondereffekte enthalten, insbesondere der im Geschäftsbericht 2012 mitgeteilte Verkauf der nordamerikanischen Tochtergesellschaften und deren Entkonsolidierung.

Der Zinsüberschuss des ersten Quartals ging erwartungsgemäß von 680 Millionen Euro im Vorjahr auf 586 Millionen Euro im laufenden Jahr zurück. Die Hauptursache dafür war der Verkauf der PB (USA) Holdings, Inc.-Gruppe an die Deutsche Bank AG mit Ablauf des Jahres 2012. Die PB Capital Corporation trug daher im ersten Quartal nicht mehr zum Zinsergebnis bei.

Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft verbesserte sich deutlich auf –84 Millionen Euro, nach –100 Millionen Euro im ersten Quartal 2012. Neben der guten konjunkturellen Situation in Deutschland und der hohen Qualität des Kreditportfolios der Postbank hat sich hier auch der Verkauf der PB Capital positiv niedergeschlagen.

Der Provisionsüberschuss erreichte mit 280 Millionen Euro nicht den Wert des Vorjahresquartals von 299 Millionen Euro. Die Ursachen lagen unter anderem in der nach wie vor großen Zurückhaltung deutscher Anleger gegenüber Wertpapieren sowie in planmäßigen Rückgängen aus dem postalischen Geschäft.

Das Handelsergebnis verbesserte sich auf 3 Millionen Euro, nach -39 Millionen Euro im Vorjahresquartal.

Das Ergebnis aus Finanzanlagen erhöhte sich sehr deutlich von -10 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 211 Millionen im ersten Quartal 2013. Die wichtigste Ursache dafür sind Entkonsolidierungs- und Veräußerungseffekte aus dem Verkauf der amerikanischen Tochtergesellschaften.

Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal aufgrund einer Abschreibung auf immaterielle Vermögenswerte um 180 Millionen Euro auf 915 Millionen Euro. Ohne diesen einmaligen Effekt wäre der Verwaltungsaufwand konstant geblieben.

Das Ergebnis vor Steuern lag bei 85 Millionen Euro nach 89 Millionen Euro im ersten Quartal 2012.

Der Konzerngewinn stieg leicht von 64 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 66 Millionen Euro im ersten Quartal 2013.

Bilanz

Die Bilanzsumme der Postbank lag am Ende des ersten Quartals mit 170,2 Milliarden Euro unter dem Wert zum Jahresende 2012 von 188,0 Milliarden Euro. Der Rückgang ist vor allem auf die Veräußerung und Entkonsolidierung der PB (USA) Holdings zurückzuführen.

Ihre Finanzanlagen hat die Postbank gegenüber dem Jahresende 2012 um weitere 3,1 Milliarden Euro auf 33,9 Milliarden Euro reduziert. Die hierin enthaltenen Bestände an strukturierten Kreditprodukten (SCP) und High Yield Anleihen hat sie im ersten Quartal 2013 nahezu vollständig abgebaut.

Die Core Tier 1 Ratio (harte Kernkapitalquote, bezogen auf das Basel II-Kernkapital ohne Hybridinstrumente) verbesserte sich gegenüber dem Jahresende 2012 von 9,0 Prozent auf 9,9 Prozent. Dies ist wesentlich auch die Folge des beschleunigten Abbaus von Kapitalmarktrisiken.

Die Tier 1 Ratio (Kernkapitalquote) ging dagegen wie erwartet von 12,0 Prozent zum Jahresende 2012 auf 10,0 Prozent zurück. Dies ist auf den im Geschäftsbericht 2012 beschriebenen Verkauf der Deutsche Postbank Funding LLC I–IV und der Deutsche Postbank Funding Trust I–IV zurückzuführen, die bis zum 31. Dezember 2012 als Hybridkapital in die Berechnung der Tier 1 Ratio einbezogen waren.

  Konzern Kennzahlen nach IFRS zum 31. März 2013 (PDF, 150 KB)

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Joachim Strunk

Joachim Strunk
Bereichsleiter Konzernkommunikation
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Hartmut Schlegel

Hartmut Schlegel
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