2013

Wintercheck für das Haus

Presseinformation vom 29.10.2013

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt der Energieverbrauch in Haus und Wohnung. Durch eine energetische Sanierung können Immobilien von der Energieschleuder zur Spardose werden. Tipps, die sofort beim Energiesparen helfen.

Für Wärme und Strom müssen Hausbesitzer immer tiefer ins Portemonnaie greifen. In den vergangenen zehn Jahren sind Gas und Strom bis zu 70 Prozent teurer geworden. Der Preis für Heizöl ist nach Angaben der Energie-Agentur NRW sogar um fast 100 Prozent gestiegen. Es lohnt sich deshalb mehr denn je, die eigene Immobilie energetisch auf den neuesten Stand zu bringen.

Erhebliches Sparpotenzial

Modernisierungen scheitern nicht selten an fehlender oder mangelhafter Beratung. Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse: "Hausbesitzer, die eine größere Maßnahme planen, sollten sich an unabhängige Energieberater wenden, um Planungssicherheit zu gewinnen." Anschließend können sie prüfen, wo die größten Spareffekte erreicht werden können. Mit einer Investition von knapp 8.000 Euro in einen Gas-Brennwertkessel lassen sich kräftig Heizkosten sparen. Binnen sieben Jahren haben sich die Ausgaben fü̈r die Umrüstung amortisiert. Die Installation einer Solarthermieanlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung für rund 11.000 Euro macht sich nach elf Jahren bezahlt.

Der Staat hilft mit

Schön warm wird es im Haus, wenn es richtig gut eingepackt ist: Fü̈r circa 30.000 Euro können Eigentümer die Fassade isolieren lassen und Fenster mit Wärmeschutzverglasung einbauen. Das Dämmpaket rentiert sich nach etwa 16 Jahren. Für die Dämmung von Fassade und Dach sowie die Erneuerung der Fenster bei Altbauten müssen etwa 40.000 Euro investiert werden, die sich ab dem 17. Jahr aber durch geringere Nebenkosten amortisieren. Modernisierer sollten auch staatliche Fördergelder in ihre Kalkulation einbeziehen. "Die zinsgünstigen Kredite der KfW-Bank haben schon viele Hausbesitzer überzeugt", sagt der BHW-Experte.

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Rüdiger Grimmert

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Tim Rehkopf

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