2013

Geschenkekauf: Lieber in der Stadt

Presseinformation vom 11.12.2013

Über die Hälfte der Deutschen (56,4 Prozent) erledigt ihre Weihnachtseinkäufe ganz klassisch bei einem Einkaufsbummel im Geschäft, so das Ergebnis einer aktuellen Emnid-Umfrage der Postbank. Immerhin ein Fünftel der Befragten (18,7 Prozent) bestellt die Mehrheit der Präsente im Internet.

Rund 51 Prozent der Männer beschenken ihre Liebsten mit einem Präsent aus dem Einzelhandel
Bild Nr. 1231, Quelle: Postbank
© Jean-Marie Guyon

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Der eine liebt das vorweihnachtliche Bummeln durch die bunt geschmückten Innenstädte. Für den anderen hingegen ist Einkaufen in überfüllten Geschäften der blanke Horror. Ob nun Kür oder "Shopping-Pflicht": Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (55,4 Prozent) kauft den größten Teil ihrer Weihnachtsgeschenke im Einzelhandel. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank und bestätigt damit ein altbekanntes Klischee: die Vorliebe der Frauen für den Stadtbummel – 61,6 Prozent der weiblichen Befragten kaufen ihre Geschenke im Einzelhandel, von den männlichen sind es nur 50,9 Prozent. Auf Platz zwei der häufigsten Bezugsquellen von Geschenken steht mit 18,7 Prozent das Internet. Online kaufen gern diejenigen ein, die für die Weihnachtsgeschenke tief in die Tasche greifen und 400 Euro oder mehr ausgeben. Knapp ein Drittel (30,1 Prozent) von ihnen erledigt die Einkäufe per Mausklick. Im Ost-West-Vergleich zeigen die Ostdeutschen eine größere Vorliebe für Weihnachtseinkäufe im Internet: 29,4 Prozent bestellen Weihnachtsgeschenke im "world wide web". Bei den Westdeutschen sind es nur 16,3 Prozent. Knapp 16 Prozent der Umfrageteilnehmer verschenken Geld. Und: Je älter die Befragten sind, desto häufiger legen sie Bares unter den Weihnachtsbaum. Während nur 1,3 Prozent der 14- bis 29-Jährigen Geld verschenken, sind es 30,8 Prozent der über 60-Jährigen. Abgeschlagen auf Platz vier und fünf stehen das "hausgemachte", selbst gebastelte Geschenk mit 2,4 Prozent und die Bestellung aus dem Katalog mit lediglich 1,2 Prozent. "Die Ergebnisse der Umfrage können den deutschen Einzelhandel optimistisch stimmen", erläutert Iris Laduch-Reichelt von der Postbank. "Allerdings ist auch beim Weihnachtsgeschäft der Trend in Richtung Onlineshopping klar erkennbar." Dunja Kuhlmann von der Deutschen Post ergänzt: "Jedes Jahr bestellen immer mehr Menschen ihre Weihnachtsgeschenke im Internet. In den Vorweihnachtstagen verdoppelt sich das Paketvolumen für die Zusteller schon mal – statt der täglich üblichen im Durchschnitt mehr als 3,3 Millionen Pakete werden deutlich mehr als sechs Millionen ausgeliefert. In diesem Jahr erwarten wir an Spitzentagen sogar bis zu acht Millionen Paketsendungen."

Bild Nr. 1232, Grafik: Postbank, Bild: © Ivan Mikhaylov

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Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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