2014

Kinder, Kinder … Finanziell abgesichert

Presseinformation vom 22.01.2014

Ist der Nachwuchs auf der Welt, stellt er viele Eltern vor die nächste Herausforderung: Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Und auch an die Zukunft des Sprösslings sollten Eltern denken. So sichern Sie Ihre Kinder finanziell ab.

Familie und Beruf sollen besser vereinbar werden
Bild Nr. 1238, Quelle: Postbank
© Artur Bogacki

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Auch heute stellen Frauen ihren Beruf immer noch deutlich häufiger als Männer für die Familie zurück. 2011 gingen 91 Prozent aller Männer zwischen 20 und 49 Jahren, die Kinder unter sechs Jahren hatten, einer Beschäftigung nach. Die Erwerbstätigenquote der Mütter lag bei vergleichsweise geringen 57 Prozent, so die Daten des Statistischen Bundesamts. Mit steigender Kinderzahl sinkt die Beschäftigungsquote der Mütter rapide. Bei zwei Kindern liegt sie noch bei 46 Prozent, bei drei Kindern und mehr nur noch bei 24,5 Prozent. Die Bundesregierung will Eltern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtern. Seit August 2013 gilt der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder ab einem Alter von einem Jahr in den ersten drei Lebensjahren. Und der Bedarf steigt: Zum 1. März 2013 ist die Zahl der Kinder unter drei Jahren in Kindertagesbetreuung gegenüber dem Vorjahr um rund 38.100 auf insgesamt knapp 596.300 Kinder angewachsen. Eltern, die für ihr Kind keinen öffentlich geförderten Betreuungsplatz in Anspruch nehmen, erhalten als Ersatz für ab dem 1. August 2012 geborene Kinder ein Betreuungsgeld in Höhe von monatlich 100 Euro. Dieses wird bei Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe und Kinderzuschlag als Einkommen vollständig angerechnet.

Gut angelegt

Neben einer guten Betreuung und Ausbildung möchten Eltern für ihre Kinder auch mittel- oder langfristig ein solides finanzielles Polster anlegen. Zur Geburt, Taufe, Einschulung oder zu den Geburtstagen gibt es oft Geldgeschenke für die Kleinen. Damit dieses nicht für Windeln oder Schuhe in der Haushaltskasse verschwindet, sollten es Eltern gewinnbringend anlegen. "Gleich nach der Geburt sollten Eltern mit der Geldanlage starten", erklärt Gaby Fleschenberg von der Postbank. "Ein Zeitraum über 18 Jahre ist ausreichend lang, um ein ordentliches Startkapital zu ersparen – beispielsweise für den Führerschein, das erste eigene Auto oder einen Auslandsaufenthalt."

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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