2014

Riestern für die eigenen vier Wände

Presseinformation vom 04.02.2014

Immer mehr Deutsche wünschen sich eine eigene Immobilie. Und immer mehr nutzen das Wohn-Riestern, um sich ihren Wunsch zu erfüllen. Gut für Bauherren und Käufer: Der Gesetzgeber hat die Eigenheimrente jetzt vereinfacht.

Dass so viele Deutsche bauen oder eine Immobilie kaufen wollen, wirkt sich auch auf die private Altersvorsorge aus: Heute kombinieren zwei Drittel der neuen Riester- Sparer ihre private Altersvorsorge mit einem Bausparvertrag oder einem Baudarlehen. Sie können ihr Guthaben aus Einzahlungen und Fördermitteln als Eigenkapital beim Immobilienkauf oder für die Tilgung eines Darlehens verwenden.

Leichter Weg zur Rente aus Stein

Seit dem 1. Juli 2013 hat der Gesetzgeber das Wohn-Riester-Konzept weiter verbessert. Wer die eigenen vier Wände erwirbt, kann bereits in der Ansparphase jederzeit Kapital von seinem Riesterkonto entnehmen. Einzige Voraussetzung ist, dass sich der entnommene Betrag auf mindestens 3.000 Euro beläuft. Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse: "Die neue Freiheit können Erwerber zum Beispiel für Sondertilgungen nutzen." Neu ist auch, dass Modernisierer ihr Guthaben für altersgerechte Umbauten einsetzen dürfen. Mehr Flexibilität genießen auch Immobilienverkäufer: Sie haben nun fünf statt vier Jahre Zeit, ihr auf dem Riesterkonto angespartes Kapital für einen Neuerwerb einzusetzen. "Die Neuregelungen kommen den Bedürfnissen von Sparern und Erwerbern entgegen", sagt Neuborn.

Vorteil für Immobilienkäufer

Der BHW-Experte nennt ein Rechenbeispiel: Zahlt ein Ehepaar 350 Euro monatlich in einen Riester-Vertrag von BHW ein, sammelt es innerhalb von zehn Jahren auf seinem Förderkonto eine Bausparsumme von 180.000 Euro an – eine gute Basis für die Erfüllung gemeinsamer Immobilienpläne. Informationen zur Riester-Förderung finden Interessenten unter www.bhw.de.

Bausparen: Die Zinsversicherung

Fast hatte man sich schon daran gewöhnt: Die Zinsen fürs Baugeld kannten nur eine Richtung – nach unten. Doch jetzt klettern sie nach jahrelangen Tiefstständen wieder. Mit einem Bausparvertrag kann man sich vor steigenden Zinsen schützen.

Laut der unabhängigen FMH Finanzberatung haben sich die Zinsen für ein Zehn-Jahres-Darlehen zwischen Mai und August durchschnittlich um 0,35 Prozentpunkte verteuert. Der Anstieg klingt moderat, doch aufs Jahr umgerechnet kostet ein Darlehen über 100.000 Euro damit jährlich 350 Euro mehr.

Risiko-Vorsorge

Zudem steigen vielerorts die Immobilienpreise. Potenzielle Bauherren sollten auch solche Veränderungen im Blick behalten. Ob die Zinsen in den kommenden Monaten weiter angehoben werden, hängt auch von der Entwicklung der Eurokrise ab. Bis Ende 2013 rechnen Experten derzeit zumindest nicht mit sprunghaften Zinserhöhungen. Doch es gibt ein probates Mittel, um auch langfristig auf der sicheren Seite zu sein. Tim Rehkopf von der BHW Bausparkasse: "Wer in den nächsten Jahren den Erwerb der eigenen vier Wände oder eine größere Modernisierung plant, ist mit einem Bausparvertrag gut bedient." Rechtzeitig angespart, wirkt er wie eine Zins-Versicherung. Denn Bausparer haben Anspruch auf ein garantiert günstiges Darlehen. "Der Anspruch gilt unabhängig von der wirtschaftlichen und geldpolitischen Entwicklung der nächsten Jahre und für die gesamte Darlehenslaufzeit", erläutert Rehkopf.

Drei Förderwege

20 bis 30 Prozent der Baufinanzierung sollten Käufer und Modernisierer mit einem Bausparvertrag finanzieren. Der Klassiker – 26 Millionen Deutsche besitzen einen oder mehrere Bausparverträge – zahlt sich aus, denn der Staat hilft beim Sparen kräftig mit. Drei mögliche Förderwege stehen zur Verfügung: Die Riester-Förderung, die Wohnungsbauprämie und die Arbeitnehmersparzulage auf die vermögenswirksamen Leistungen helfen Bausparern bei der Bildung von Eigenkapital. Mehr Informationen dazu unter www.bhw.de.

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Rüdiger Grimmert

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