2014

Das Haus der Zukunft ist "grün"

Presseinformation vom 06.03.2014

Deutschland erlebt einen "grünen" Bauboom. Immer mehr Bauherren planen Energiesparhäuser für sich und die Umwelt.

Seit 2007 hat sich die Zahl der jährlich von der KfW geförderten energieeffizienten Wohneinheiten mehr als verdoppelt. 116.000 Immobilien wurden 2012 gefördert – ein Plus von 43 Prozent gegenüber 2011.

Technologie ausgereift

Den stabilen Trend zum "grünen Bauen" bestätigt auch die Heizungsbranche. Im vergangenen Jahr verkauften die Hersteller erstmals mehr Biomasse-Heizungen und Wärmepumpen als Öl-Kessel. Langfristig weist die EU den Weg zum Niedrigstenergiehaus: Ab 2021 sollen nur noch Neubauten genehmigt werden, deren Energiebedarf nahe null liegt. Was noch an Bedarf bleibt, decken erneuerbare Energien ab. Passende zukunftsweisende Haus- und Energiekonzepte gibt es dabei für jedes Bauvorhaben.

Energie gespeichert

"Viele Hausbesitzer setzen jetzt schon komplett auf regenerative Strom- und Wärmequellen. Unabhängigkeit und Nachhaltigkeit waren schon immer wichtige Motive beim Kauf einer Immobilie", sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse. Mit neuen Technologien können sich Hausbesitzer von steigenden Energiepreisen abkoppeln. Seit Mai fördert die KfW den Einbau von Solarbatterien mit Tilgungszuschüssen im Rahmen des Programms "Erneuerbare Energien – Speicher" (www.kfw.de)

Gesundheit im Blick

Architekt Carsten Venus vom Büro "blauraum" in Hamburg rät Hausbesitzern, bei Investitionen neben der Energieeffizienz und der Wirtschaftlichkeit auch die Wohnqualität zu berücksichtigen: "Wenn eine Komfortlüftung die Atemluft verbessert, profitieren die Bewohner unmittelbar." Das Wohnkonzept der Zukunft behält die Gesundheit der Bewohner im Blick. Baustoffanbieter stellen ihr Sortiment auf natürliche Materialien um. Bauherren wählen unter einer Vielzahl von schadstoff- und geruchsarmen Materialien wie Bodenbeläge aus Kunststoff ohne Weichmacher.

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Rüdiger Grimmert

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Tim Rehkopf

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