2014

Von der Stadt in die Stille – im alten Bauernhaus

Presseinformation vom 11.03.2014

Draußen Vogelgezwitscher, drinnen Kaminknistern: Im umgebauten alten Bauernhaus können Städter ihre Sehnsucht nach Entschleunigung stillen. Zusammen mit der Familie oder guten Freunden.

Conny Eilsberger und Peter Kämpf aus Hessen haben in Ostfriesland ein altes Landhaus mit Stallanbau gekauft und kernsaniert. "Wir haben Heizung und Elektroleitungen neu installieren lassen und das Dachgeschoss zum Wohnbereich ausgebaut", erzählt Peter Kämpf. Das Haus wurde von innen gedämmt, für Mauerreparaturen alte, von Hand gebrannte Ziegel verwendet.

Charme im Original

Diese Stiltreue ist ganz nach dem Geschmack von Arne Semmler, Architekt und Sachverständiger für Schäden an Gebäuden. "Ob friesische Bauernkate oder bayerisches Landhaus – auch ohne Denkmalstatus gehören sie zum Kulturerbe."Die Herausforderung ist, mit Augenmaß nach heutigen Ansprüchen zu modernisieren und dazu das richtige Material zu wählen. Semmler: "Je näher das Material dem Original kommt, desto besser." So eignen sich zum Beispiel Schilfrohr, Holzweichfaser oder Leichtlehm als Dämmstoff für Holz- und Lehmwände häufig besser als modernes Polystyrol.

Gemeinschaftsprojekt

In der Sanierung steckt viel Arbeit. Zusammen mit Freunden oder Verwandten kann man die Lasten teilen. Von einer Gemeinschaftsfinanzierung rät Bernd Neuborn von der Bausparkasse BHW allerdings ab, weil jede Partei dann fürs Gesamtobjekt haftet. "Sofern baulich möglich, sollten die Käufer zwei abgeschlossene Wohnungen planen. Eine Wohneigentümergemeinschaft hat den Vorteil einer klaren Rechtslage." Die Finanzierungen können sie einzeln abschließen und vermeiden mögliche Konflikte, zum Beispiel beim Wiederverkauf. Tipp: Im Falle separater Darlehen hat jede WEG-Partei Anspruch auf die Wohnriester-Förderung (Infos: www.bhw.de).

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