Gefordert: Energetischer und altersgerechter Umbau

Presseinformation vom 29.04.2014

Eigentümer und Mieter erwarten, dass sich die Bundesregierung in ihrer Wohnungsbaupolitik stärker auf die Themenfelder der energetischen Sanierung und des altersgerechten Umbaus konzentriert. Das besagt eine aktuelle Studie von BHW.

Dabei herrscht Einigkeit: Zwei Drittel der Eigentümer, aber auch der Mieter wünschen sich mehr finanzielles Engagement des Staates beim Ausbau der Energieeffizienz im deutschen Wohnungsbestand. Angesichts der demografischen Entwicklung ist den Deutschen das Thema altersgerechtes Bauen und Umbauen ebenfalls sehr wichtig. Hier fordern sogar 70 Prozent der Eigentümer politische Tatkraft (Mieter: 59 Prozent). Auffällig ist, dass altersgerechtes Wohnen auch in den Großstädten mit über 500.000 Einwohnern auf Platz 1 der Wunschliste steht (66 Prozent). Die dort viel diskutierten Themen Mieten und Neubau rangieren mit 46 und 42 Prozent mit deutlichem Abstand dahinter.

Private Initiative fördern

"Die Energiewende bei den Bestandsimmobilien und der altersgerechte Umbau sind Handlungsfelder, die unsere Wohnqualität nachhaltig bestimmen", erklärt Lars Stoy, Vorstandsvorsitzender von BHW. "Die Bundesbürger sind hier bereit zur privaten Initiative, wünschen sich aber eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für ihr Engagement." Laut der BHW-Studie sind es vor allem Frauen, die sich der Herausforderung eines altersgerechten Umbaus von Millionen Bestandsimmobilien bewusst sind. 68 Prozent der Frauen und 60 Prozent der Männer setzen das Themenfeld auf die Prioritätenliste. Unterschiede zeigen sich aber auch bei den Altersgruppen: Für die Befragten über 60 Jahre ist das altersgerechte Bauen und Umbauen mit 74 Prozent am wichtigsten. Hingegen drängen die 30- bis 39-Jährigen mit 75 Prozent vor allem auf politischen Einfluss, um die Energieeffizienz zu verbessern.

Bild Nr. 5963, Quelle: www.vauban.de/BHW

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