2014
Dachgärten in Spitzenlage
Immer mehr Deutsche verwandeln ihre Dächer in grüne Oasen – vor allem in Großstädten entstehen hier ganz neue blühende Landschaften.
31 Prozent der Eigentümer wollen laut einer neuen BHW-Studie in diesem Jahr ihre Gärten verschönern. Aber grünes Wohnen geht auch anders: In der Stadt sind Dachgärten im Trend. Ihr Plus: toller Ausblick, ungestörte Entspannung, mehr Wohnqualität. Die Investition lohnt sich, wenn dadurch Wärme- und Schalldämmung des Gebäudes verbessert werden. "Für die Anlage eines Dachgartens sollte man einen Fachbetrieb zurate ziehen. Die Spezialisten wissen, wie man die Bepflanzung auf die Konstruktion des Dachs abstimmt", empfiehlt Iris Laduch-Reichelt von BHW.
Von pflegeleicht bis anspruchsvoll
Eigentümer müssen die Ausgaben für die Dach-Oase nicht allein schultern. "Die KfW Förderbank unterstützt Dachbegrünungen zur Wärmedämmung im Programm ‚Energieeffizient Sanieren", sagt Laduch-Reichelt. Auch die Anlage eines Dachgartens ist ein "wohnwirtschaftlicher Zweck" und kann per Bausparvertrag finanziert werden. Eine Extensivbegrünung aus Gräsern und Sedum-Arten kostet ab 35 Euro pro Quadratmeter. Dabei kann man die Pflanzen so kombinieren, dass sich das Dach vom Frühjahr bis zum Herbst in ständiger Farbenpracht zeigt. Auch eine Intensivbegrünung mit Bäumen, Sträuchern und Stauden ist möglich. Ein besonderes Highlight: Hochbeete für frisches Gemüse und Kräutergärten.

