2014

Deutschlands Nachbarn rücken zusammen

Presseinformation vom 16.09.2014

In deutschen Nachbarschaften herrscht Teamgeist, zeigt eine neue Studie von BHW. 72 Prozent wollen sich für gemeinsame Projekte im Wohnumfeld engagieren. Die Mieter sind sogar noch motivierter als Eigentümer.

Anonym wohnen? Nein danke! Laut einer Studie von BHW haben 72 Prozent der Bundesbürger Lust auf Gemeinschaftsaktionen. Erklärtes Lieblingsprojekt ist der Bau oder die Modernisierung eines Spielplatzes. 49 Prozent der Mieter möchten sich dafür einsetzen, Eigentümer sind mit 41 Prozent etwas zurückhaltender. Auch die höhere Sicherheit im Wohnumfeld und Energiesparziele mobilisieren nachbarschaftliches Engagement. Schutzmaßnahmen wie die Installation einer Innenhofbeleuchtung wünschen sich 45 Prozent der Mieter und 38 Prozent der Eigentümer. 29 Prozent der Befragten wollen für eine Photovoltaikanlage auf dem Dach aktiv werden.

Jeder Einzelne profitiert

Besonders viel Anklang finden Projekte, von denen jeder profitiert. "Wer sich mit seinen Nachbarn für ein besseres Wohnumfeld engagiert, hat wirtschaftliche und soziale Vorteile – egal ob Mieter oder Eigentümer", erklärt Tim Rehkopf von BHW. "Der Zusammenhalt steigert die Lebensqualität für jeden Einzelnen." Dazu gehört auch die Anlage und Pflege eines Gemeinschaftsgartens: 36 Prozent der Mieter und 21 Prozent der Eigentümer wollen ihr Umfeld zusammen grüner gestalten. Wer im Team anpackt, gewinnt Kontakte und schafft eine Vertrauensbasis. Dann fällt es leichter, dem Nachbarn im Urlaub seinen Schlüssel anzuvertrauen. Tim Rehkopf: "Gute Nachbarschaft ist eine Ressource, die Eigentümer wie Mieter immer mehr für sich entdecken." Die Studienergebnisse zeigen: An Bereitschaft fehlt es nicht.

Bild Nr. 5996, Quelle: Netzwerk Nachbarschaft/BHW

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Rüdiger Grimmert

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Tim Rehkopf

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