2014

Ökostrom fürs Eigenheim: Lohnt sich die Energiewende?

Presseinformation vom 23.10.2014

Der Gesetzgeber hat die Förderung für Photovoltaik-Anlagen in diesem Jahr stark eingeschränkt. Hausbesitzer können dennoch weiter davon profitieren, Strom auf dem eigenen Dach zu produzieren.

Wenn die Sonne lacht, sparen Betreiber von Solaranlagen nach wie vor gutes Geld
Bild Nr. 5623, Quelle: Wagner & Co Solartechnik/BHW

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Am 1. August 2014 ist das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten – was bedeutet das für Hausbesitzer? Die gute Nachricht zuerst: Wer eine Photovoltaik-Anlage oder ein hocheffizientes Mikro-BHKW (Blockheizkraftwerk) zur Eigenversorgung installiert, zahlt auch in Zukunft keinen finanziellen Beitrag für den Ökostromausbau, die sogenannte EEG-Umlage. Ihm bleiben rund zwei Cent pro Kilowattstunde mehr über für den Strom, den er selbst verbraucht. Voraussetzung ist, dass die Anlage eine Leistung von höchstens zehn Kilowatt besitzt und der jährliche Eigenstromverbrauch nicht mehr als zehn Megawattstunden beträgt. "Anlagen auf Eigenheimen liegen in der Regel 50 Prozent unter den neuen Vorgaben, der Betrieb rechnet sich also nach wie vor", folgert Steffen Zwer von BHW.

Sonnenstrom mit Kostendeckel

Derzeit bekommen Hausbesitzer für einen Zeitraum von 20 Jahren nach Inbetriebnahme der Anlage eine Vergütung von rund zwölf Cent für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom. Die Förderung ist jedoch begrenzt: Je mehr Anlagen bundesweit ans Netz gehen, desto stärker sinkt die Vergütung für neu installierte Anlagen. Der BHW Experte: "Die Eigennutzung des erzeugten Stroms ist das beste Sparmodell für Hausbesitzer."

Modernisierung alter Anlagen

Anlagen zur Eigenstromversorgung, die vor der EEG-Novelle genutzt wurden, bleiben von der Umlage befreit. Auch, wenn der Besitzer am selben Standort Module erneuert oder ersetzt. Modernisierer dürfen die Leistung bis zu 30 Prozent steigern und profitieren vom starken Preisverfall bei Solarmodulen. Seit 2006 sind die Preise um zwei Drittel gesunken.

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Rüdiger Grimmert

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