2015

Schlicht aber durchdacht!

Presseinformation vom 20.01.2015

Kompakthäuser sind im Kommen! Die preisgünstigen Platzwunder finden vor allem bei der Generation 50 plus immer mehr Anklang. Denn sie bieten jede Menge Komfort.

Ein Eigenheim für die Familie bauen und – wenn die Kinder ausgezogen sind – im viel zu großen Haus den Ruhestand verbringen: Diese klassische Wohnkarriere von früher ist für ältere Wohneigentümer keine Option mehr. Über die Hälfte der Bundesbürger ab 50 Jahren können sich laut einer Emnid-Umfrage vorstellen, noch einmal umzuziehen, wenn das neue Domizil ihren veränderten Erfordernissen entspricht. Dabei baut diese Generation auf Downsizing und Funktionalität. Gefragt sind kompakt konstruierte Häuser und Wohnungen mit einem Garten oder Balkon, die keine aufwendige Pflege erfordern, dafür aber jede Menge Komfort bieten. Die Bau- und Betriebskosten müssen überschaubar sein. "In den vergangenen zwei Jahren hat sich der Neubau von Wohngebäuden um 4,2 Prozent verteuert", sagt Bernd Neuborn von BHW. Ob Walmdach oder Erker ist da sekundär, vorrangig sind hingegen Wohnküche und Barrierefreiheit. "Allein der Verzicht auf einen Keller kann bis zu 15.000 Euro sparen", sagt der BHW Experte.

Seniorengerechte Fertighäuser

Clever konzipiert sind häufig im reduzierten Stil gehaltene Fertighäuser, deren Hersteller das gesteigerte Interesse an schnellen Lösungen und intelligenter Technik aufgreifen und umsetzen. Die Käufer bekommen schlichte Grundrisse ohne überflüssigen Schnickschnack. Jeder vierte Bauherr eines Fertighauses ist inzwischen älter als 50 Jahre, hat eine Erhebung des Bundesverbands Deutscher Fertigbau (BDF) ergeben. Und die Baubranche denkt schon weiter nach vorn: Der Standard in Neubauten sind helle, lichtdurchflutete Allräume, barrierefreie Bäder und Küchen. Auch in der Zukunft wird der Bedarf an senioren­gerechtem Wohnraum noch deutlich ­zunehmen. Einer Untersuchung des Bundesbauministeriums zufolge werden bis zum Jahr 2020 ungefähr drei Millionen altersgerechte Wohnungen benötigt. Doch nur etwa 570.000 stehen im Moment zur Verfügung.

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