2015

So wird das Portfolio rentenfit

Presseinformation vom 21.01.2015

Egal ob konservativer oder risikofreudiger Anleger: Wer Fonds oder Aktien als Baustein seiner Altersvorsorge nutzt, sollte die Wertpapiere spätestens ab dem 50. Geburtstag nach und nach in andere Anlagen umschichten.

Bild Nr. 1283, Quelle: Postbank
© Arne Trautmann

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Angesichts dauerhaft niedriger Zinsen gelten Aktien und Fonds als gute Alternative zu Festgeld, Tagesgeld, Lebensversicherung und Co. Damit lässt sich langfristig Kapital für die Rente aufbauen. Doch Vorsicht: Da Aktien und auch Fonds großen Kursschwankungen unterliegen können, sollten weitsichtige Sparer rechtzeitig Gewinne mitnehmen und auf konservativere Anlageformen mit mehr Sicherheit umsteigen. "Die Investition in Aktien oder Fonds ist eine geeignete Strategie für Anleger, die noch einen komfortablen Zeitpuffer bis zur Rente haben. Denn dann können eventuelle Kurstiefs ausgesessen werden", erklärt Helma Eckhardt von der Postbank. Dabei rät die Expertin, zunächst einmal schwankende und risikoreiche Anlagen aus dem Portfolio zu nehmen, die zwar den größten Gewinn versprechen, aber eben auch für tiefe Löcher im Portemonnaie sorgen können. "Zunächst können Teile des Vermögens in Fonds mit höherem Sicherheitsanspruch oder Rentenfonds umgeschichtet oder auch in Aktien von langfristig stabilen Unternehmen investiert werden", rät sie. "Eine weitere gute Möglichkeit, das Kapital vor Verlusten zu schützen und trotzdem von Kursgewinnen an der Börse zu profitieren, sind die sogenannten Garantiefonds", erklärt Helma Eckhardt. "Eine Variante dieser Anlageform verspricht, dass man mindestens das eingesetzte Kapital zurückerhält, wenn die Anteile bis zum Ende der Laufzeit gehalten werden." Die Rendite ist in der Regel jedoch nicht so hoch wie bei klassischen Aktienfonds. Viele Vorteile bieten auch Fondssparpläne, bei denen man regelmäßig in einen Fonds einzahlt. "Sie minimieren das Risiko, Aktien zum falschen Zeitpunkt zu kaufen oder zu verkaufen", so die Postbank Expertin. Außerdem sind sie sehr flexibel, weil die Sparer ihre Raten jederzeit nach Wunsch neu anpassen können. Zug um Zug sollte man sich schließlich aber ganz aus dem Aktienmarkt zurückziehen – und höchstens noch etwas "Spielgeld" an der Börse investieren, das man nicht für den Lebensunterhalt benötigt. "Beim Eintritt ins Rentenalter sollte das Vermögen komplett in sichere Anlageformen wie Tages- oder Festgeldkonten, Sparbriefe oder Bundeswertpapiere umgeschichtet worden sein. Denn so können ungewollte Verluste infolge plötzlicher Kursstürze im Rentenalter vermieden werden."

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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