2015

Immobilienerwerb mit Vollfinanzierung? Vorsicht!

Presseinformation vom 07.04.2015

Knapp jeder dritte Mieter plant, kurz- oder mittelfristig ins Eigenheim umzusiedeln. Dafür hat die große Mehrheit der Bau- und Kaufwilligen selbst Vermögen angespart. Jeder Vierte überlegt jedoch, den Erwerb zu 100 Prozent per Darlehen zu finanzieren. Das hat BHW jetzt in einer neuen Studie ermittelt.

28 Prozent der deutschen Mieter wollen laut der BHW Studie ein Eigenheim erwerben. Für die Finanzierung können rund 77 Prozent der potenziellen Käufer auf angespartes Vermögen zurückgreifen. 71 Prozent von ihnen wollen zusätzlich ein Bankdarlehen aufnehmen. Überraschend viele jedoch, fast 25 Prozent, gehen davon aus, ihren Finanzierungsbedarf komplett über die Bank decken zu können.

Günstiges Baugeld lockt

Auch wenn die derzeit extrem niedrigen Zinsen verlockend sind, von einer 100prozentigen Bankfinanzierung raten Experten ab. „Günstiges Baugeld ist ein starkes Argument für den Erwerb, aber eine Hausfinanzierung braucht auch langen Atem“, sagt Jörg Koschate, Bereichsleiter Produktmanagement BHW. „Wer über einen längeren Zeitraum Eigenkapital anspart und die Finanzierung auf mehrere Säulen stellt, schläft besser.“ Bis das Eigenheim komplett abgezahlt ist, vergehen zumeist 20 und mehr Jahre. Mitunter gilt es, finanzielle Durststrecken zu überwinden. „Wir raten Erwerbern daher, der goldenen Finanzierungsregel zu folgen“, so Koschate. Die sieht einen Mindestanteil von 20 Prozent Eigenkapital vor. Und so halten es auch viele: 44 Prozent der befragten Mieter mit Kaufabsicht sparen schon heute langfristig auf ihr Ziel  – per Bausparvertrag!

Altbauten hoch im Kurs

Überraschend ist der Trend zu „Altbewährtem“: Laut der Studie würden 14 Prozent der befragten Mieter am liebsten ein Haus aus dem Altbaubestand erwerben. Sieben Prozent bevorzugen einen Neubau, genauso viele eine Eigentumswohnung.

Kontakt

Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
presse@postbank.de
Download JPG

Kontakt

Tim Rehkopf

Tim Rehkopf
Pressesprecher
presse@postbank.de
Download JPG