2015
Sommervergnügen: Schwimmen im eigenen Pool
Der Pool im eigenen Garten kann ein bezahlbarer Spaß für die ganze Familie sein. Wer das Wasser per Sonnenkraft beheizt, spart bei den laufenden Kosten.
Die Zeiten, als ein Pool der Inbegriff für luxuriösen Lebensstil und hohe Heizkosten war, sind lange vorbei. Fast 700.000 Hausbesitzer in Deutschland haben sich laut Statistik des Bundesverbandes Schwimmbad & Wellness e. V. (bsw) bereits ein Schwimmbecken gebaut, rund 260.000 Eigenheimbesitzer wollen sich laut Umfragen diesen Traum bald erfüllen.
So wird gebaut
Für preisbewusste Bauherren ist eine Ausführung mit einem Stahlmantelbecken die erste Wahl. Ein Set für ein Ovalbecken mit Stahlwand, Folie, Filter, Einstiegsleiter und Poolüberdachung in der Standardgröße von acht mal vier Metern kostet zwischen 1.500 und 4.000 Euro, so das Ergebnis einer Recherche von BHW. Für den Erdaushub und Abtransport durch einen Fachbetrieb zahlt man bis zu 4.000 Euro. Im Budget sind auch die individuell geplante Umfliesung des Pools und die Gartengestaltung einzuplanen. "Für die Anschaffung eines Outdoor-Pools sollten Hausbesitzer insgesamt rund 10.000 Euro kalkulieren", sagt Stefanie Binder von BHW. "Wenn ohnehin Modernisierungen anstehen, ist es für die Finanzierung sinnvoll, gleich mehrere Maßnahmen zu koppeln." Ab einer Summe von 10.000 Euro können Hausbesitzer ein Bauspardarlehen verwenden.
Solarenergie als Wärmequelle
Hohe Betriebskosten waren früher ein entscheidendes Argument gegen den Außenpool. Mit der Nutzung von Solarthermie können umweltbewusste Immobilienbesitzer heute allerdings auf eine nachhaltige und damit kostengünstige Wärmequelle zurückgreifen. Zu investieren haben sie zunächst einmal ungefähr 7.500 Euro inklusive Montage. Dafür gibt es eine Fünf-Kilowatt-Anlage. Ein Fachberater vor Ort ermittelt vorher genaue Kosten und die Amortisationsdauer der Anlage!

