2015

Neue Heizungsförderung: Doppelt profitieren

Presseinformation vom 10.09.2015

Der Gesetzgeber eröffnet die Modernisierungssaison! Seit April können Hausbesitzer deutlich mehr Förder-Euros bekommen, wenn sie ihre alte Heizungsanlage aus dem Keller verbannen. Wer klug kombiniert, kann bis zu 9.850 Euro erhalten.

Energiewende im Heizungskeller: Die höchsten Fördergelder aus dem Marktanreizprogramm bekommt, wer zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien heizt. "Hausbesitzer, die unterschiedliche Heizsysteme wie eine Solaranlage, eine Wärmepumpe und einen Pelletkessel miteinander koppeln, sparen doppelt", erläutert Steffen Zwer von BHW. Sie können nicht nur die günstigste Wärmequelle flexibel nutzen, sondern Fördergelder für einzelne Techniken summieren und von Kombinationsprämien profitieren.

Günstig modernisieren

Für den Einbau einer Erdwärmepumpe in ein Bestandsgebäude und eine gleichzeitige Erdsondenbohrung gibt es beispielsweise 4.500 Euro. Lassen Hausbesitzer eine 15 Quadratmeter große Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung installieren, winken weitere 2.100 Euro und ein Kombinationsbonus von 500 Euro. Optimierungen am Heizsystem, wie der Einbau von Niedertemperaturheizkörpern oder ein Pumpenaustausch, werden mit bis zu 2.250 Euro gefördert. Letztendlich können Modernisierer bei dieser Kombination bis zu 9.850 Euro erhalten.

Zuschüsse rechtzeitig sichern

"Es mag Zeit kosten, sich beim Heizungskauf über die einzelnen Förderblöcke des Marktanreizprogramms zu informieren, doch die Mühe lohnt sich", sagt Steffen Zwer. Viele Hersteller und Installateure beraten ihre Kunden auch aus eigenem Interesse kompetent über die Förderdetails. Wichtig: Modernisierer müssen den Antrag innerhalb von neun Monaten nach Akti­vierung der Anlage beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen.

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Rüdiger Grimmert

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Tim Rehkopf

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