2015

Postbank-Studie: Die besten Regionen für den Immobilienkauf in Rheinland-Pfalz und im Saarland

Presseinformation vom 17.09.2015

110-Quadratmeter-Wohnung in den meisten Kreisen finanzierbar • Kreis Germersheim überzeugt durch exzellente Wertsteigerungschancen

Wohneigentum ist in Rheinland-Pfalz und dem Saarland bezahlbar - und zwar nicht nur für Topverdiener. Dies zeigt eine aktuelle Postbank-Studie. In allen 42 Städten und Landkreisen vom rheinland-pfälzischen Altenkirchen bis nach Saarbrücken können Durchschnittsverdiener eine finanzierbare 70-Quadratmeter-Wohnung finden. Auch Wohnungen mit 110 Quadratmetern sind in drei von vier Regionen bezahlbar. In Sachen Wertsteigerungschancen können sich beide Bundesländer sehen lassen. Der Kreis Germersheim ist dabei die Topregion für werthaltige Immobilien zwischen Saar und Main.

Bezahlbarer Wohnraum in der Stadt

Bezahlbaren Wohnraum gibt es in Rheinland-Pfalz und dem Saarland sogar in den Ballungsgebieten. In allen kreisfreien Städten können sich Haushalte mit durchschnittlichem Nettoeinkommen eine 70-Quadratmeter-Wohnung leisten. In Koblenz, Saarbrücken und Worms beträgt die Finanzierungslast beim Immobilienkauf gerade einmal ein Fünftel des Haushaltsnettoeinkommens. Selbst Mainz und Trier liegen noch unter 40 Prozent. Das ist die Belastungsgrenze, die Experten beim Immobilienkauf empfehlen.

Eine 110 Quadratmeter große Wohnung ist beispielsweise in Kaiserslautern erschwinglich, Koblenz liegt nur leicht darüber. „Wer Erspartes zur Verfügung hat, kann auch in Koblenz seine Traumimmobilie finden“, sagt Markus Weis von der Postbank Immobilien GmbH in Ludwigshafen.

Ludwigshafen bietet beste Zukunftswerte für Immobilien

Neben den Finanzierungskosten spielt die Aussicht auf Wertsteigerung eine zentrale Rolle beim Immobilienkauf. Auch hier überzeugen viele Regionen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland. In Rheinland-Pfalz bieten 33 von 36 Städten und Kreisen die Chance auf eine stabile oder sogar gute Wertentwicklung bis 2030. Im Saarland versprechen die Kreise Merzig-Wadern und Saarlouis stabile Wertentwicklungen.

Im Vergleich beider Länder ist der Landkreis Germersheim die Topregion in Sachen Werthaltigkeit. Bei allen untersuchten Zukunftsfaktoren wie Arbeitsmarkt, Wettbewerb und Innovation sowie Wohlstand und sozialer Lage punktet die Region souverän. Auch Ludwigshafen am Rhein kann sich  sehen lassen. Die zweitgrößte Stadt des Landes erreicht im bundesweiten Werthaltigkeits-Ranking aller 402 Kreise und Städte immerhin Platz 42. Damit bietet sie deutlich bessere Aussichten auf werthaltigen Wohnraum als das nahe Frankfurt am Main (Platz 116). „In Ludwigshafen lohnt sich der Schritt ins Eigenheim. Dort ist die Wahrscheinlichkeit hoch, die Wohnung oder das Haus später wieder mit Gewinn zu verkaufen“, erläutert Immobilienexperte Markus Weis.

Immobilien-Top-Ten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland
Regionen mit dem besten Wertsteigerungspotenzial
  1. Landkreis Germersheim
  2. Landkreis Mainz-Bingen
  3. Ludwigshafen am Rhein
  4. Landkreis Trier-Saarburg
  5. Mainz
  6. Landkreis Alzey-Worms
  7. Rhein-Pfalz-Kreis
  8. Worms
  9. Speyer
  10. Landkreis südliche Weinstraße

Kreis Birkenfeld mit der größten Wohnkaufkraft

Auch wer statt einer Wohnung lieber ein eigenes Haus kaufen möchte, kann seinen Traum von den eigenen vier Wänden Realität werden lassen. Für Haushalte mit mittlerem Einkommen ist in der Hälfte der Kreise und Städte ein mindestens 130-Quadratmeter großes Haus finanzierbar. Den meisten Wohnraum für ihr Geld bekommen Hauskäufer im Landkreis Birkenfeld. Hier kostet ein Quadratmeter Wohnfläche rund 685 Euro. Zum Vergleich: Im Schnitt müssen in Rheinland-Pfalz 1.469 Euro ausgegeben werden, im Saarland 1.269 Euro. Ebenfalls deutlich unter diesen Werten liegen die Kreise Kusel, Altenkirchen im Westerwald und St. Wendel im Saarland.

Besonders interessant sind für Käufer natürlich die Regionen, in denen sie mit guten Wertsteigerungschancen rechnen können. Dazu gehört in Rheinland-Pfalz der Westerwaldkreis. Hier, zwischen Bonn und Frankfurt am Main, sind für Durchschnittsverdiener auch Häuser mit 130 Quadratmetern Wohnfläche erschwinglich. „In Gegenden wie dieser lohnt sich die Immobiliensuche. Denn hier können Käufer echte Eigenheimjuwele finden“, so Markus Weis.

Hintergrundinformationen zur Postbank-Studie „Wohneigentum 2015“

Das Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos hat für die Postbank die Wohnkaufkraft in 402 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten ermittelt. Für verschiedene Einkommensgruppen und Wohnungs-/Hausgrößen wurde untersucht, in welchen Regionen Deutschlands Wohnraum zur Miete und zum Kauf bezahlbar ist. Bezahlbar bedeutet, dass die Kaltmiete nicht mehr als 30 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens beträgt und beim Kauf die Finanzierungslast – bei einem Eigenkapitalanteil von 20 Prozent - maximal 40 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens ausmacht. Die Annahmen sind konservativ gerechnet. Laut Statistischem Bundesamt liegt die Mietbelastungsquote in Deutschland durchschnittlich zwischen 20 Prozent und 25 Prozent. Beim Kauf orientiert sich der Wert für die Belastungsgrenze an dem, was Verbraucherzentralen empfehlen.

In einem zweiten Teil der Postbank-Studie wurden die Zukunftschancen aller 402 deutschen Kreise und kreisfreien Städte ermittelt und in den Index Werthaltigkeit Immobilien 2030 übertragen. Der Index besteht aus makro- und sozioökonomischen Indikatoren des Prognos Zukunftsatlas 2013 sowie weiteren regional erhobenen Kennzahlen, wie dem Wanderungssaldo, der Leerstandsquote, der Zahl der Transferleistungsempfänger und Verbraucherinsolvenzen sowie einer Bevölkerungsprognose, einer Prognose zum Anteil der über 60-Jährigen an der Bevölkerung sowie der Arbeitsplatzdichte.

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Ralf Palm, Pressesprecher

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