2015

Auf dem Prüfstand: Versicherungsprämien

Presseinformation vom 06.10.2015

Unwetter richten in Deutschland immer größere Schäden an, die Kosten steigen und die Prämien der Gebäudeversicherer gleich mit. Mit welchen Policen gehen Wohneigentümer auf Nummer sicher?

2013 standen 5,6 Milliarden Euro an Versicherungsprämien rund 6 Milliarden Euro an Schäden gegenüber. Hochwasser und Stürme bescherten der Versicherungswirtschaft ein beträchtliches Minus. Experten erwarten daher, dass die Prämien deutlich steigen werden.

Konditionen vergleichen

Wer jetzt eine neue Gebäudeversicherung benötigt oder von seiner Versicherung über eine Prämienerhöhung informiert wird, sollte die Konditionen sorgfältig vergleichen. "Wer auf das Preis-Leistungs-Verhältnis achtet, wird feststellen, dass die Unterschiede beträchtlich sind", sagt Steffen Zwer von der BHW Bausparkasse. Er empfiehlt, zur Orientierung die Tests unabhängiger Institute heranzuziehen. Eine Wohngebäude- und eine Hausratversicherung sind Pflicht für Immobilieneigentümer und decken alle Schäden durch Sturm, Feuer oder auslaufendes Leitungswasser ab. "Bei Gefahren durch Hochwasser oder Starkregen greifen Wohngebäude- und Hausratversicherung jedoch nicht. Sie sollten durch eine Elementarschadenpolice abgesichert werden", rät Zwer.

Prioritäten setzen

Im Fall des Falles ist besonnenes Handeln angesagt. Schäden durch Herbststürme oder Starkregen meldet man der Versicherung über ein Online-Formular. Die Frist zur Schadensmeldung beträgt laut Vertrag meist drei Tage. "Geschädigte sollten den Regulierungsprozess umgehend in Gang setzen", so Steffen Zwer. Ein leckes Dach muss ohnehin sofort repariert werden, sonst drohen Folgeschäden.

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