2015

Frische Brise im Haus - dank Lüftungssystem

Presseinformation vom 03.11.2015

Moderne Häuser sind gut gedämmt. Das spart Energie, bremst aber den Luftwechsel. Eine Lösung bieten moderne Lüftungsanlagen. Mit integrierter Wärmerückgewinnung sind sie besonders effektiv.

Duschen, Waschen, Kochen: Bis zu zwölf Liter Wasserdampf erzeugt eine vierköpfige Familie im Haushalt pro Tag. Die feuchte Luft entweicht in unsanierten Altbauten rasch, denn Fugen in Bauteilen und Fenstern sorgen für kräftigen Durchzug – produzieren aber auch hohe Heizkosten. In modernen Häusern ist beides nicht erwünscht. Eine dicke Wärmedämmung schafft dort ein behagliches Raumklima, stoppt aber den Luftaustausch. Schimmel kann die Folge sein. "Wer nicht mehrmals täglich über die Fenster stoßlüften will, sollte über den Einbau einer kontrollierten Wohnungslüftung nachdenken", rät Stefanie Binder von der BHW Bausparkasse.

Zentral oder dezentral?

Zentrallüftungen versorgen das gesamte Haus, während dezentrale Geräte ausgewählte Räume lüften. Sie lassen sich auch nachträglich leicht installieren, da kein Lüftungskanalsystem nötig ist. Besonders effizient ist die Koppelung der Lüftung mit einer Wärmerückgewinnung. Dabei entzieht ein Wärmetauscher der Abluft die enthaltene Energie und wärmt damit die Frischluft, die ins Haus strömt. Dezentrale Geräte mit Wärmerückgewinnung kosten zwischen 900 und 1.800 Euro. Dabei werden 60 bis 80 Prozent der Wärme zurückgewonnen. In einem Effizienzhaus lassen sich so 20 bis 50 Prozent der Heizkosten einsparen.

Förderung nutzen

Damit Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung effektiv arbeiten, muss die Hülle des Hauses möglichst luftdicht sein. Dies lässt sich durch einen Luftdichtheitstest prüfen. Wer der KfW-Förderbank den sogenannten „Blower-Door-Test“ nachweist, dem gewährt sie für den Einbau einer Lüftungsanlage zinsgünstige Darlehen und einen Investitionskostenzuschuss.

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Rüdiger Grimmert

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Tim Rehkopf

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