2016

Die große Barrierefreiheit – günstig finanziert

Presseinformation vom 16.02.2016

Die KfW hat ihre Konditionen für altersgerechte Umbauten verbessert. Frei von Zins­risiken renoviert, wer das Fördergeld mit einem Wohnriester-Bausparvertrag verbindet.

So üppig wie heute waren die Fördermittel für barrierefreies Wohnen noch nie. Seit August gewährt die staatliche KfW ein zinsgünstiges Darlehen von bis zu 50.000 Euro für alle Maßnahmen, mit der Haus- und Wohnungsbesitzer ihr Zuhause bis ins hohe Alter alltagstauglich machen. Auf die Fördertöpfe des Programms 159 können Modernisierer zugreifen, die beispielsweise Grundrissänderungen vornehmen oder Türen verbreitern. Finanziert wird auch, wer Schwellen im Bad beseitigt.

Ohne Altersgrenze

"Die Darlehensvergabe ist nicht an Altersgrenzen gebunden", erläutert Verena Wehage von der BHW Bausparkasse. "Barrierefrei zu planen macht auch für Familien frühzeitig Sinn." Das Darlehen von der KfW hat eine maximale Zinsbindung von zehn Jahren. Nach dessen Ablauf wird der Zins an die dann marktüblichen Konditionen angepasst. Aber wie hoch wird er sein? Verena Wehage empfiehlt, parallel einen Altersvorsorge-Bausparvertrag anzusparen. "Der Modernisierer kann von Anfang an die Wohnriester-Förderung nutzen und gewinnt zusätzlich hohe Zinssicherheit", so die Expertin.

Gut geriestert

Der Wohnriester-Bausparvertrag wird so ausgelegt, dass der Immobilieneigentümer den KfW-Kredit nach zehn Jahren ablösen kann. Seine Restzahlungen leistet er zum vorher garantierten Darlehenszinssatz. Der Bausparer erhält schon in der Ansparphase die Wohnriester-Zulagen. Neuerdings können mit dem Programm "Altersgerecht umbauen" sogar Baumaßnahmen finanziert werden, die dem Einbruchschutz dienen. Eine Kombination mit Wohnriester ist hier allerdings nicht möglich.

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Rüdiger Grimmert

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Tim Rehkopf

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