2016

Intelligente Grundrisse für mehr Flexibilität

Presseinformation vom 19.07.2016

Die Preise für Eigentumswohnungen in Deutschlands Städten kennen seit Jahren nur eine Richtung: nach oben. Um Platz zu sparen, werden kleinere Wohnungen gesucht und vermehrt gebaut. Kluge Grundrisse ermöglichen schlankes Wohnen!

Wer clever plant, kann auch auf kleinem Raum viel Platz und Wohnwert schaffen
Bild Nr. 6117, Quelle: Velux/BHW Bausparkasse

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Jede kleine Baulücke und jeder enge Hinterhof werden heute mit Neubauwohnungen bestückt, die um einiges kleiner sind als noch vor zehn Jahren. Doch gut geschnittenen Wohnungen merkt man ihre geringe Fläche kaum an. „Wer Flächen doppelt nutzt, kann viel Platz sparen“, rät Architekt Gerd Streng. „Vorteilhaft sind Einbauten für Stauraum, die bereits in der Bauplanung mitkalkuliert werden.“ Nischen finden sich überall, im Badezimmer zum Beispiel als Einbauschrank über den Waschtischen.

Ruhe und Klarheit

Große, raumgreifende Schränke werden überflüssig. Falls die Wohnung über zwei Etagen gebaut wurde, kann sich der Raum unter der Treppe in einen Schrank verwandeln, in dem sich vom Kühlschrank bis zur Garderobe alles Mögliche versteckt. Schiebetüren sind zwar in der Anschaffung etwas teurer, verhindern dafür "tote", ungenutzte Ecken hinter der Tür. Und Fußbodenheizungen machen störende Heizkörper überflüssig – ein weiterer Platzgewinn. "Klar geschnittene Räume sind deutlich preiswerter zu bauen als verschachtelte Grundrisse", sagt BHW Experte Bernd Neuborn. "Auch spätere Umbauten können Eigentümer so leichter und kostengünstiger realisieren."

Flexibel gestalten

Flexibilität ist für Familien wichtig: Sind die Kinder klein, ist ein gemeinsames Zimmer prima. Jugendliche möchten aber ihr eigenes Reich. Wer bei der Planung des Kinderparadieses die spätere Teilung bedenkt, sollte auf durchgängigen Bodenbelag, zwei Türen und ausreichend Steckdosen und Lichtanschlüsse achten.

Checkliste: Familienfreundlich bauen

Eine Familie braucht viel Platz! Ein cleverer Grundriss mit großen Zimmern und ausreichend Stauraum ist hier unerlässlich. Ab zwei Kindern lohnt sich auch ein zweites Bad. Was bei der familienfreundlichen Eigenheimplanung noch zu beachten ist:

  • Einer der häufigsten Fehler ist ein zu großes Elternschlafzimmer. Sehen Sie lieber größere Kinderzimmer vor.
  • Ab zwei Kindern empfiehlt sich der Einbau eines zweiten Badezimmers. „Wer ein Duschbad einbaut, muss dafür ca. 8.000 bis 10.000 Euro kalkulieren“, sagt Bernd Neuborn von der BHW Bausparkasse.
  • Lieber einen zentralen kleinen Flur planen, von dem aus alle Zimmer gut erreichbar sind, als ein Durchgangszimmer. Wer will schon, dass sein Rückzugsraum zum Taubenschlag der Familie wird?
  • Unterschätzen Sie nicht den Platz für die Garderobe mit Möglichkeiten zum Aufhängen von Mänteln und Schubladen für Handschuhe und Mützen. Für kleine Kinder ist eine aufklappbare Sitzbank praktisch.
  • Denken Sie an Stauraum! Ein trockener Kellerraum ist ideal, aber nicht immer vorhanden.
  • Neu gebaute Stadthäuser haben oft eine erhöhte Terrasse im ersten Stock, über die der Garten betreten werden kann. Der Platz darunter kann zum solide gemauerten Abstellraum werden. Mit Dämmung, Fenster und Heizung versehen lässt er sich bei Bedarf in ein zusätzliches Zimmer verwandeln.
  • Vielleicht ist auch noch Platz für einen Schrankraum im Haus.
  • Vergessen Sie bei der Planung Ihrer Garage nicht den fahrbaren Untersatz der Kinder: Auch Radanhänger, Bobbycar, Roller und Räder benötigen einen Parkplatz.

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