2016

Blitzalarm! Gefahr von oben bannen

Presseinformation vom 16.08.2016

Über Deutschland entladen sich jedes Jahr bis zu zwei Millionen Blitze. Die meisten bleiben harmlos. Wo ein Blitz ein Gebäude trifft, kann er zu enormen Schäden führen. Die summieren sich nach Angaben der Versicherer jährlich auf über 300 Millionen Euro, Tendenz steigend. Oft zahlt sich eine Blitzschutzanlage aus.

Unwetterschäden nehmen zu – Blitzschutz schafft Sicherheit
Bild Nr. 6135, Quelle: ZVDH/BHW Bausparkasse

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Immer mehr Geräte im Haushalt sind mit sensibler Elektronik ausgestattet, die Spannungsschwankungen nicht verkraftet. Neben dem Ausfall der Technik droht der Verlust wichtiger Daten. "Prüfen Sie auf jeden Fall, ob es Möglichkeiten gibt, eine Blitzschutzanlage nachzurüsten", empfiehlt Steffen Zwer von der Bausparkasse BHW.

Schutz außen und innen

Ein wirksamer Blitzschutz setzt an zwei Stellen an: auf dem Dach und im Stromverteilungssystem. Bei einem direkten Einschlag bewahrt der äußere Blitzschutz das Haus vor einem Brand. Eine Fangeinrichtung auf dem Dach nimmt Blitzströme auf und leitet sie über die Erdungsanlage in den Boden. Genauso wichtig ist der innere Blitzschutz, der Spannungsspitzen im häuslichen Leitungsnetz unschädlich macht. Mancher Hausbesitzer erfährt leidvoll, dass der Blitz nicht mal direkt einschlagen muss, um Unheil anzurichten. Überspannung kann in einem Radius von bis zu zwei Kilometern um die Einschlagstelle elektrische Geräte beschädigen.

Blitz neutralisieren

Guter Überspannungsschutz funktioniert dreistufig. Ein Blitzstromableiter im elektrischen Hausanschlusskasten und ein Überspannungsableiter neutralisieren die Blitzenergie. Zudem sind alle Elektrogeräte in Überspannungsschutz-Steckdosen eingestöpselt. "Für ein Einfamilienhaus betragen die Kosten für das äußere Blitzschutzsystem ab 3.000 Euro, für das innere circa 1.000 Euro", sagt BHW Experte Zwer. Angesicht der Werte, die auf dem Spiel stehen können, ist das gut angelegtes Geld.

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Rüdiger Grimmert

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