2016

Vorsorge: Zinstief verunsichert Anleger

Presseinformation vom 26.10.2016

Jeder zweite Deutsche, der privat für seinen Ruhestand vorsorgt, macht sich angesichts der niedrigen Zinsen Sorgen um seine Altersvorsorge, so eine Postbank Umfrage. Ob sich der Wechsel in eine chancenreichere Anlageform lohnt, sollten Anleger mit spitzem Stift kalkulieren.

Ob sich ein Vertragswechsel lohnt, muss genau kalkuliert werden
Bild Nr. 1381, Quelle: Postbank
© Andriy Popov

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Die Anlagezinsen befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau, die Rendite vieler Sparverträge tendiert gegen null, eine Trendwende ist mittel- bis langfristig nicht in Sicht. Jeden zweiten Bundesbürger (49 Prozent), der in eine private Altersvorsorge investiert, macht die aktuelle Zinssituation nervös; unter denen, die nicht vorsorgen, liegt der Anteil lediglich bei 37 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt eine TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Knapp 31 Prozent der Altersvorsorgesparer bezweifeln sogar, dass sie ihren Lebensstandard nach Renteneintritt halten können, von den Befragten ohne private Vorsorge befürchten dies nur 26 Prozent. "Wer Bedenken hat, dass ein Altersvorsorgevertrag nicht genügend Rendite abwirft, kann einen Wechsel in eine chancenreichere Anlageform oder eine staatlich geförderte Altersvorsorge erwägen", sagt Helma Eckhardt von der Postbank. "Zum Beispiel weisen zahlreiche Fondssparpläne ein ausgewogenes Verhältnis von Ertrag und Risiko auf. Bei einem Riester-Vertrag sind die Renditeaussichten zwar geringer, dafür ist die staatliche Förderung garantiert." Bei einem Produktwechsel kann der bestehende Vertrag in der Regel beitragsfrei fortgeführt werden. Künftige Zahlungen fließen in den neuen. Im Falle eines Riester-Vertrags funktioniert der Wechsel durch Vorgaben des Gesetzgebers noch leichter: Das angesparte Kapital wird gegen eine Gebühr in den neuen Vertrag übertragen. Ob sich der Wechsel lohnt, ist von verschiedenen Faktoren abhängig, die Kunden im Vorfeld genau prüfen sollten. "Bei einem Wechsel fallen Abschluss- und Einrichtungskosten an, die gegen die Renditechancen des neuen Vertrags abgewogen werden müssen", erläutert Helma Eckhardt. "Anleger, die an ihrer bestehenden privaten Vorsorge zweifeln, sollten sich professionell beraten lassen und eine individuelle Strategie entwickeln."

Bild Nr. 1382, Quelle: Postbank
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Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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