2016

Spare dich glücklich!

Presseinformation vom 03.11.2016

Sparer bewerten ihre finanzielle Situation positiver als Nicht-Sparer, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Wer knapp bei Kasse ist, ermöglicht sich das gute Gefühl mit Sparsamkeit und Disziplin.

Wer einige Euros "gehamstert" hat, blickt zufriedener auf seine Finanzen
Bild Nr. 1385, Quelle: Postbank
© Rangizzz

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Kein Wunder, dass der Deutsche das Sparen nicht lassen will, denn es fühlt sich einfach viel zu gut an. Während 79 Prozent der Sparer mit ihrer finanziellen Situation zufrieden sind, blickt von den Nicht-Sparern nur jeder Zweite (50 Prozent) wohlwollend auf seine Finanzen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. Diese Differenz lässt sich nicht allein durch Einkommensunterschiede erklären. Obwohl bei schmalerem Geldbeutel seltener Geld zur Seite gelegt wird, bilden immerhin 74 Prozent der Deutschen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 2.500 Euro Rücklagen; in der gesamten Bevölkerung sind es nur sechs Prozentpunkte mehr (80 Prozent). Deshalb wundert es auch nicht, wenn immerhin 68 Prozent der Befragten in dieser Einkommensklasse erklären, dass sie zufrieden sind mit ihrer finanziellen Situation. Unter allen Befragten liegt die Quote gerade mal sechs Prozentpunkte höher (74 Prozent). "Sparer sind glücklicher", erklärt Karsten Rusch von der Postbank. "Denn Geldreserven schaffen Sicherheit und eröffnen Möglichkeiten – beispielsweise die Erfüllung eines langersehnten Wunsches. Gleichgültig, ob die regelmäßigen Rücklagen aus einem guten Einkommen finanziert oder durch Ausgabendisziplin ermöglicht werden – in beiden Fällen macht es stolz auf die eigene Leistung und steigert die Zufriedenheit." Besonders glücklich macht anscheinend regelmäßiges Sparen: 81 Prozent der Anleger, die jeden Monat Geld sparen, erklären, dass sie zufrieden sind. Der Postbank Experte rät: "Wertpapiere oder eine staatlich geförderte Altersvorsorge versprechen angesichts der niedrigen Anlagezinsen die beste Rendite – und sind auch dann zu empfehlen, wenn man nicht viel Geld fürs Sparen aufbringen kann." So ist ein Einstieg in die meisten Fondssparpläne bereits mit einem monatlichen Mindestbeitrag von 50 Euro möglich. Bei einem Riester-Vertrag sind die Renditeaussichten im Vergleich zur Wertpapieranlage zwar geringer, dafür lockt die volle staatliche Förderung, wenn mindestens vier Prozent des Vorjahresbruttoeinkommens in den Vertrag eingezahlt werden. Wählt man einen Wohn-Riester-Vertrag, kann man bereits vor Renteneintritt in den Genuss des angesparten Kapitals plus Förderungen kommen, wenn es in den Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum fließt.

Bild Nr. 1384, Quelle: Postbank
© Fabrice Michaudeau

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Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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