2016

Das Zuhause – sicherer Hort für Ersparnisse?

Presseinformation vom 10.11.2016

Die Niedrigzinsphase zeigt ihre Wirkung: Immer mehr Deutsche verwahren ihre Rücklagen zu Hause, das zeigt eine aktuelle Postbank Umfrage. Doch damit verschenken sie nicht nur Renditechancen, sondern gehen ein unnötiges Sicherheitsrisiko ein.

Unter der Matratze werden Ersparnisse zum Sicherheitsrisiko
Bild Nr. 1387, Quelle: Postbank
© Martin Novak

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Ob im Sparschwein, in der Zuckerdose oder in der Geldkassette: Knapp jeder Vierte (22 Prozent) hebt Ersparnisse in den eigenen vier Wänden auf, so eine aktuelle Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. In den vergangenen zwei Jahren verwahrte nur jeder sechste Bundesbürger sein Geld zu Hause. "Die anhaltend niedrigen Anlagezinsen halten offensichtlich immer mehr Sparer davon ab, ihre Ersparnisse bei der Hausbank einzuzahlen", erläutert Holger Jünke von der Postbank. Dies belegen die Umfrageergebnisse: 28 Prozent der Befragten, die ihr Sparverhalten aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage geändert haben, sparen heute zu Hause. Von denen, die ihren Spargewohnheiten treu geblieben sind, nutzen rund 20 Prozent nach wie vor die heimische Spardose. "Da die Rendite vieler Anlageformen sehr gering ist, scheint sich der Gang zur Bank nicht zu lohnen. Vielleicht befürchten manche Sparer auch, dass ihre Bank Strafzinsen verlangen könnte, das heißt ein Entgelt für das Guthaben", so Holger Jünke. Als Kontoinhaber bei der Postbank könne man jedoch beruhigt sein: "Die Einführung von Strafzinsen für unsere Privatkunden ist derzeit nicht geplant."

Bild Nr. 1388, Quelle: Postbank
© Valery Vvoennyy

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Garantiert sicher

Ein wichtiges Argument, das dafür spricht, seine Ersparnisse der Hausbank anzuvertrauen, ist die Sicherheit der Einlagen. Wird Bargeld zu Hause gestohlen, ersetzt die Hausratversicherung den Schaden nur bis zu einer vertraglich vereinbarten Grenze, die in der Regel nur bei bis zu 2.000 Euro liegt. Bei der Bank ist Geld nicht nur gegen Diebstahl, sondern umfassend abgesichert. Durch die Einlagensicherung sind Sparguthaben bis zu 100.000 Euro pro Kunde gesetzlich geschützt. "Institute wie die Postbank gehören zusätzlich dem freiwilligen Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken an. Durch die Mitgliedschaft kann jeder einzelne Kunde ohne Selbstbehalt um ein Vielfaches dieses Betrages entschädigt werden – damit sind praktisch sämtliche Einlagen geschützt", erklärt Holger Jünke. Ein weiteres Argument ist – trotz Zinstief – die Rendite, die eine clevere Anlagestrategie erwirtschaften kann. Immerhin investiert jeder fünfte Deutsche (20 Prozent) in Aktien und Fonds – eine leichte Steigerung zum Vorjahr, 2015 legte jeder sechste (18 Prozent) Geld in Wertpapieren an. Platz eins der beliebtesten „Anlageformen“ belegt allerdings noch immer das Girokonto mit 47 Prozent. Es folgen Sparbuch (35 Prozent), Bausparvertrag (28 Prozent) und Tagesgeldkonto (26 Prozent); Schlusslicht ist das Festgeldkonto mit 13 Prozent.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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