2016

Junge Leute: Sparen ist „nice“

Presseinformation vom 16.11.2016

Von wegen verschwenderisch! Knapp 90 Prozent aller jungen Deutschen sparen – und legen gegen den Trend mehr auf die hohe Kante als der durchschnittliche Sparer, so eine Postbank Umfrage. Am liebsten verwahren die unter 30-Jährigen ihre Ersparnisse zu Hause. Dabei gibt es gute Gründe, das Sparschwein zur Bank zu tragen.

Junge Deutsche sparen – sind allerdings verunsichert, wo sie ihr Geld anlegen sollen
Bild Nr. 1386, Quelle: Postbank
© gstockstudio

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Die jungen Deutschen sparen gegen den Trend. Fast jeder Vierte zwischen 16 und 29 Jahren (24 Prozent) legt aufgrund der aktuellen Wirtschaftssituation sogar mehr auf die hohe Kante als noch vor einem halben Jahr – bei allen Befragten sind es nur zehn Prozent, die mehr sparen. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank. 88 Prozent der Teens und Twens bilden Rücklagen. Eifriger sparen nur die 40- bis 49-Jährigen (89 Prozent). Über alle Altersgruppen hinweg bilden rund 80 Prozent Rücklagen. "Die Umfrageergebnisse zeigen, dass Sparen für junge Menschen nach wie vor eine hohe Bedeutung hat", sagt Holger Jünke von der Postbank. "Auch wenn die Einnahmen während der Ausbildung, des Studiums und zum Berufsstart gering sind und zahlreiche Heranwachsende in unsicheren Arbeitsverhältnissen stehen – Sparen ist beliebt, weil es eine gewisse finanzielle Sicherheit und damit ein besseres Lebensgefühl schafft." Bei der Wahl der Anlageformen zeigt sich allerdings der Einfluss der niedrigen Zinsen deutlich: Mit 67 Prozent "parken" überdurchschnittlich viele junge Sparer ihr Geld auf dem Girokonto; seit 2011 hat sich ihre Zahl fast verdoppelt (35 Prozent). Mehr als jeder Zweite (51 Prozent) hortet seine Ersparnisse sogar zu Hause, der Durchschnitt aller Befragten liegt bei 22 Prozent. "Die Verunsicherung in der Altersgruppe der 16 bis 29-Jährigen ist aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage besonders hoch; Bausparvertrag, Tagesgeldkonto und Lebensversicherung haben in der Gunst der jungen Anleger deutlich verloren", erklärt Holger Jünke. Lohnen können dagegen Sparanlagen, die einige Banken speziell für die junge Altersgruppe anbieten.

Mitsparen lassen

Die Postbank gibt Schülern bis 23 Jahren jetzt einen guten Grund, ihr Sparschwein zur Bank zu tragen: Wer noch bis zum 30. November an der Aktion Schüler-Sparen teilnimmt und ein Sparkonto eröffnet, erhält auf Guthaben bis 1.000 Euro ein Prozent Zinsen pro Jahr – und das bis zum 31. Dezember 2018. "Eltern können für minderjährige Kontoinhaber festlegen, wie viel Geld monatlich abgehoben werden kann", erläutert Holger Jünke. Wem das allein nicht reicht, um seine Sparziele zu erreichen, kann Familie und Freunde mit der App „Finanzassistent“ über SMS, E-Mail oder Facebook zum Mitsparen einladen.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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