2016

So geht’s: Nie wieder die PIN vergessen

Presseinformation vom 07.12.2016

Haben Sie schon einmal an der Ladenkasse oder vor dem Geldautomaten gestanden und Ihre PIN nicht mehr gewusst? Schluss damit! Mit diesen Tricks prägt man sich PINs leichter ein und von diesen "Merkstrategien" lässt man besser die Finger.

Beim Urlaub in Großbritannien sollte man daran denken, dass beim Bezahlen mit Kreditkarte die Eingabe der PIN erforderlich ist
Bild Nr. 1389, Quelle: Postbank
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Die Urlaubssaison steht vor der Tür. Und als Ergänzung zur Bankkarte packen viele Reisende auch eine Kreditkarte mit in die Reisekasse. Beim Bezahlen mit der Kreditkarte reicht als Identitätsnachweis in der Regel die Unterschrift aus, die PIN wird nur beim Geldabheben am Automaten abgefragt – oder? "Das stimmt nur bedingt, da in immer mehr europäischen Ländern die Kreditkartenzahlung mit der PIN zum Standard gehört. Daher verlangen zahlreiche Händler und Gastronomen beim Bezahlen mit der Kreditkarte die Eingabe der Geheimzahl", erklärt Silke Haack von der Postbank. "Die Kreditkarten-PIN wird heute unter anderem in Skandinavien, den baltischen Staaten, Frankreich, den Niederlanden, der Schweiz und Großbritannien gefordert."

Gerade wenn eine PIN nicht häufig verwendet wird, fällt es besonders schwer, sie sich zu merken. "Viele helfen sich damit, dass sie die PIN irgendwo aufschreiben. Im schlimmsten Fall sogar auf der Rückseite der Karte", sagt Silke Haack. "Sie wissen nicht, dass dieses Verhalten grob fahrlässig ist und zum Verlust des Haftungsschutzes führt." Wichtig: Die Geheimzahl darf niemals zusammen mit der Bankkarte aufbewahrt werden. Denn dies eröffnet Kriminellen den Zugang zum Konto, das dann am Geldautomaten innerhalb weniger Minuten geplündert wird. Der Kontoinhaber haftet in so einem Fall bis zur Sperre der Karte in vollem Umfang für den entstandenen Schaden. "Auch wenn die PIN auf einem Zettel im Portemonnaie verwahrt, im Adressbuch in eine Telefonnummer oder ein Geburtsdatum eingebaut wird, durchschauen Kriminelle dies sehr leicht", ergänzt Silke Haack.

Bild Nr. 1196, Quelle: Postbank
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Sicherer ist es, die Geheimnummer auswendig zu lernen. Den meisten fällt es leichter, wenn sie sich die PIN zweistellig merken, also 26 und 35 anstatt 2635. Als Gedächtnisstütze kann man zu jeder Zahl ein Ereignis assoziieren, etwa: "Mit 26 habe ich mein Studium beendet, mit 35 geheiratet." Ein anderer Trick ist, sich die Geheimzahl in Buchstaben, wie sie sich unter anderem auf einer klassischen Handytastatur finden, zu übersetzen. Dies kann helfen, da man sich meist besser an Texte als an Zahlen erinnern kann. Einige Banken bieten ihren Kunden an, die PIN selbst zu ändern, damit sie besser zu merken ist. Auf keinen Fall sollte man das Geburtsdatum nehmen, da Diebe es meist als Erstes ausprobieren.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch-Reichelt
Pressesprecherin
iris.laduch-reichelt@postbank.de
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