2017

Die Bank im Smartphoneformat

Presseinformation vom 18.01.2017

In der Fußgängerzone oder der Straßenbahn: Hat das Smartphone oder Tablet Internetempfang, kann man heute Bankgeschäfte erledigen. Folgendes sollten Besucher der mobilen Bankfiliale beachten.

Heute kann man seine Bankgeschäfte ganz komfortabel von unterwegs erledigen
Bild Nr. 1397 , Quelle: Postbank
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Geldgeschäfte von unterwegs zu erledigen gehört für viele junge Deutsche mittlerweile zum Alltag dazu. 36 Prozent der 25- bis 34-Jährigen nutzen Mobile Banking, so ein Ergebnis der Postbank Studie „Der digitale Deutsche und das Geld“. Und fast jeder zweite Bundesbürger verwendet dafür Smartphone oder Tablet-PC. So lassen sich Bankgeschäfte unabhängig von den Öffnungszeiten des Kreditinstitutes abwickeln – eine Internetverbindung über ein mobiles Netz oder WLAN vorausgesetzt. Über die mobile Webseite der Bank oder über eine Banking-App kann man unter anderem Kontostände prüfen und Umsätze im Wertpapierdepot einsehen, Überweisungen tätigen, Aktien und Fonds ordern sowie Bankfilialen und Geldautomaten in der Umgebung suchen. Um Zugang zum persönlichen Online-Bankbereich zu erhalten, muss man sich wie beim Banking am heimischen PC auch auf dem mobilen Endgerät mit seiner PIN einloggen. Und wie auch hier benötigt man eine gültige Trans¬aktionsnummer (TAN), um eine Überweisung freizugeben oder eine Aktion wie die Änderung einer PIN zu bestätigen. TANs sind Einmalpasswörter, die meist aus sechs Buchstaben und Ziffern bestehen. Während es früher üblich war, von seiner Bank per Post eine ausgedruckte Liste mit den TANs zu erhalten, werden sie heute elektronisch erzeugt. Eine mobile TAN erhält der Kunde beispielsweise per SMS an eine Handynummer, die er zuvor bei seiner Bank hinterlegt hat. Nutzt er das Smartphone für seine Bankgeschäfte, sollte er jedoch auf ein alternatives TAN-Verfahren ausweichen: „Es ist ein wichtiges Sicherheitskriterium, dass der Kanal zum Empfang der Überweisungsdaten und der Kanal zum Empfang der mobilen TAN getrennt sind. Dies ist der Fall, wenn beim Online-Banking der PC für die Überweisung genutzt wird und zum Empfang der TAN das Handy“, erklärt Tobias Ehret, Head of Digital Experience & Innovation der Postbank. „So kann Missbrauch durch eine Schadsoftware verhindert werden.“ Die Postbank beispielsweise bietet für die Freigabe von Überweisungen und Aktionen auf dem Smartphone das sogenannte BestSign-Verfahren über die App „Finanzassistent“ an. Soll ein Betrag mobil überwiesen werden, bestätigt ihn der Kunde entweder durch die Eingabe eines Passworts oder einfach durch den Fingerabdruck-Sensor (bei Handys und Tablets, die diese Technologie unterstützen). Alternativ kann die Freigabe auch über ein „Seal One“-Gerät erfolgen, das über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden wird. Dieser Minicomputer im Format eines USB-Sticks verfügt über ein Display, auf dem die Transaktionsdaten angezeigt werden, und einen Knopf, um diese freizugeben.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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