2017

Großstädte: Energiesparen im großen Einfamilienhaus?

Presseinformation vom 20.03.2017

Die Deutschen legen beim Bauen größten Wert auf Energiespartechnik, zeigt aktuell eine Studie der BHW Bausparkasse. Gleichzeitig hält sich das Ideal vom Erwerb eines großen Einfamilienhauses, auch in den Großstädten.

Manche deutsche Metropolen erleben einen regelrechten Bauboom, auch dank niedriger Zinsen. Doch wie sollen die Häuser in den Städten gebaut werden? Laut der BHW Studie wünschen sich 81 Prozent der Deutschen, die in Städten ab 500.000 Einwohnern leben, vor allem einen niedrigen Energieverbrauch. Mit großem Abstand folgen Kriterien wie „große, helle Räume“ (68 Prozent) und „Barrierefreiheit“ (54 Prozent).

Einfamilien- oder Reihenhaus?

Gefragt nach den Immobilientypen, die am besten zu ihnen passen, entscheiden sich 33 Prozent aller Großstädter für das „große Einfamilienhaus“. Ein Widerspruch zum Energiesparwunsch? „Moderne Einfamilienhäuser sind zwar mit moderner Technik ausgestattet und gut gedämmt“, sagt Dr. Jörg Koschate, Generalbevollmächtigter der BHW Bausparkasse. „Doch besonders in Großstädten sind Reihenhäuser und Eigentumswohnungen die preiswertere Alternative für Energiebewusste.“

Trend: urbanes Wohnen

Darauf setzen viele junge Baufamilien. Während sich der Anteil der Reihenhaus-Befürworter unter den 30- bis 39-Jährigen in den letzten fünf Jahren auf 20 Prozent verdoppelte, ging der Wunsch nach einem Einfamilienhaus in dieser Altersgruppe von 56 Prozent auf 40 Prozent zurück. Wohnformen, die den Flächenverbrauch reduzieren und günstiger zu erwerben sind, bekommen Auftrieb. „Wer kompakt baut, schafft sich preiswerte Vorteile“, bestätigt BHW Experte Koschate den Trend. „Junge Baufamilien kommen so deutlich schneller an ihr Ziel.“

Bild Nr. 6160, Quelle: FingerHaus/BHW Bausparkasse

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