2017

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Durchschnittlich zwei Zahlungsmittel nehmen die Deutschen mit in den Urlaub
Bild Nr. 1412, Quelle: Postbank
© Jochen Manz

Wer seinen Urlaub in Europa verbringt, verirrt sich nur noch selten in eine Wechselstube. Heute kann man in 19 EU-Mitgliedsstaaten mit der gemeinsamen Währung bezahlen. Darunter die beliebten Reiseziele Spanien, Griechenland und Italien. Und überhaupt: Angesichts von Flüchtlingskrise und Terrorgefahr verbringen viele Bundesbürger die schönste Zeit des Jahres lieber in Deutschland. „Die gleiche Währung im Heimat- wie im Urlaubsland ist ein Vorteil für den Reisenden, da er weder Gebühren für den Geldtausch zahlen, noch Verluste durch unvorteilhafte Wechselkurse befürchten muss“, sagt Silke Haack von der Postbank. Ob Euro oder Fremdwährung: In der Reisekasse sollte Bargeld niemals die Hauptrolle spielen – mehr als 150 Euro gehören nicht ins Portemonnaie. Nachschub können sich Urlauber per Bankkarte am Geldautomaten besorgen oder sie bezahlen direkt bargeldlos im Geschäft, Restaurant oder Hotel. Laut einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank statten die Bundesbürger ihre Reisekasse durchschnittlich mit zwei Zahlungsmitteln aus. Am häufigsten landet Bargeld im Gepäck (85 Prozent), gefolgt von der Bankkarte, auch girocard genannt (70 Prozent), der Kreditkarte (44 Prozent) und der SparCard (8 Prozent). Während vor zwei Jahrzehnten kaum ein Urlauber auf Reiseschecks verzichtete, sind sie heute von Bank- und Kreditkarten nahezu vollständig verdrängt worden. Lediglich zwei Prozent der Deutschen nutzen die sogenannten Travellerschecks – auch wenn sie sieben Prozent für das sicherste Reisezahlungsmittel halten.

Girokarte im Ferneinsatz

Wer sich innerhalb der Grenzen Europas bewegt, bleibt mit einem Mix aus Bargeld und Bankkarte in der Regel flüssig. Und auch über die europäischen Grenzen hinaus kommt man mit dieser Mischung mittlerweile weiter: „Während die Bankkarte mit der sicheren V-PAY-Funktion bis vor Kurzem nur in Europa funktionierte, ist die internationale Akzeptanz an Geldautomaten heute sehr hoch“, erläutert Silke Haack. „Auch in Ländern wie Thailand, Südafrika, Russland und Kanada stellen immer mehr Händler ihre Kassen auf den neuen technischen Standard um, sodass viele Fernreisende ihre Einkäufe schon mit dieser Karte bezahlen können.“ Ob die eigene Karte bereits weltweit einsetzbar ist, muss der Kunde bei seiner Bank erfragen. Nicht alle Kreditinstitute haben ihre girocard dafür freigegeben. Für alle Fälle sollten Reisende noch eine weitere Karte einstecken. Ideal ist eine Kreditkarte. Die Zeiten, als sie nur den „oberen Zehntausend“ vorbehalten war, sind längst vorbei. Wer volljährig ist, in Deutschland wohnt und über eine ausreichende Bonität verfügt, erfüllt die Voraussetzungen für einen erfolgreichen Kreditkartenantrag. Vor Reiseantritt sollten sich Urlauber über Kosten beim Geldabheben informieren. Als sinnvolle Ergänzung der Reisekasse bietet sich die Postbank SparCard an, die regelmäßig von der Stiftung Warentest empfohlen wird. Mit ihr können Kunden weltweit an Automaten mit Visa-Plus-Zeichen bis zu viermal im Jahr entgeltfrei Bargeld abheben.

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