2017

Postbank mit gutem Start ins Jahr 2017

Presseinformation vom 12.05.2017
  • Verbesserung bei den wesentlichen Kennziffern
  • Deutliche Senkung des Verwaltungsaufwands
  • Robustes Wachstum im Geschäft mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden
  • Frank Strauß: „Maßnahmen im Rahmen unserer Management Agenda zeigen Wirkung“

Die Postbank ist gut in das Geschäftsjahr 2017 gestartet und konnte sich im Vergleich zum Vorjahr im ersten Quartal bei allen maßgeblichen Kennzahlen verbessern. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 117,1 Millionen Euro um 42,5 Millionen Euro (plus 56 Prozent) über dem Vorjahreswert.

Der Verwaltungsaufwand konnte im Vergleich zum Vorjahr dank der Reduktion von Personal- und Sachkosten um 32,9 Millionen Euro oder 5 Prozent auf 674,1 Millionen Euro gesenkt werden.

Beim Konzerngewinn konnte die Postbank im Vergleich zum ersten Quartal 2016 kräftig um 45 Millionen Euro oder 68 Prozent auf 111 Millionen Euro zulegen.

Unter Berücksichtigung des Gewinns für das erste Quartal 2017 konnte die CET1-Quote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) ohne Berücksichtigung der gesetzlichen Übergangsregelungen (fully phased-in) insbesondere aufgrund rückläufiger risikogewichteter Aktiva leicht auf 12,5 Prozent gesteigert werden, nachdem sie zum Jahresende 2016 bei 12,4 Prozent gelegen hatte. Die Verschuldungsquote (fully phased-in und unter Berücksichtigung des Gewinns) lag zum ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Jahresende 2016 stabil bei 3,4 Prozent.

Die Bilanzsumme wurde im Vergleich zum 31.12.2016 planmäßig auf 146,3 Milliarden Euro leicht reduziert.

Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Postbank, sagte: „Nach einem durchaus schwierigen Geschäftsjahr 2016 haben wir in 2017 einen zufriedenstellenden Start hingelegt. Unsere Kostendisziplin zeigt merklich Wirkung, und auch unser steigender Provisionsüberschuss entfaltet einen zunehmend positiven Effekt auf unser Ergebnis. Insgesamt kommen wir mit der Umsetzung unserer Management Agenda voran und werden diesen Weg auch im Rahmen der Zusammenführung mit der Deutschen Bank konsequent fortsetzen.“

Der Aufwärtstrend im Neugeschäft mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden setzte sich auch im ersten Quartal 2017 fort. So konnte die Postbank das Kreditneugeschäft insgesamt um 14 Prozent gegenüber Vorjahr auf 5,2 Milliarden Euro steigern. Das Neugeschäft mit Baufinanzierungen wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Das Volumen neu abgeschlossener Ratenkredite wurde auf 709 Millionen Euro gesteigert (plus 3 Prozent), beim Neukreditgeschäft mit Geschäfts- und Firmenkunden konnte die Postbank um 112 Prozent auf 753 Millionen Euro kräftig zulegen.

Das Volumen der Forderungen an Kunden wuchs im Vergleich zum Jahresende um 0,5 Milliarden Euro (plus 1 Prozent).

Das digital abgeschlossene Neuvolumen in der Immobilienfinanzierung über das Portal „Meine Immobilie“ stieg stark um über 300 Prozent von 18 Millionen Euro auf 73,4 Millionen Euro an.

Eine erfreuliche Entwicklung zeigte sich ebenfalls im Bereich Wertpapier. Die Neugeschäftsvolumina bei Fonds und ETF wuchsen im Vergleich zum Vorjahresquartal in den ersten drei Monaten 2017 um 41 bzw. 64 Prozent an. Zudem stieg der Bestand an Wertpapierdepots im Vorjahresvergleich um sechs Prozent.

Beim Ausblick geht die Postbank im Vergleich zu 2016 unverändert von einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern aus.

Kontakt

Alexander Adler
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
alexander.adler@postbank.de
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