2017

Die erste eigene Wohnung

Presseinformation vom 21.06.2017

Eine Mietkaution ist gerade für Berufsstarter eine ganze Menge Geld. Gut, dass man es nicht aus der Hand geben muss. Mit einem Mietkaution-Sparkonto behalten Mieter die Zügel in der Hand.

Endlich: Abschied vom „Hotel Mama“ und auf eigenen Beinen stehen
Bild Nr. 1409, Quelle: Postbank
© Jochen Manz

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Von dem Gehalt während der Berufsausbildung kann kaum jemand große Sprünge machen. 2016 lag die durchschnittliche tarifliche Ausbildungsvergütung bei 854 Euro im Monat, so eine Auswertung des Bundesinstituts für Berufsbildung. Zudem starten junge Menschen immer später in den Beruf, absolvieren eine schulische Ausbildung oder ein Studium – gänzlich ohne Vergütung. Kein Wunder, dass noch jeder dritte 18- bis 29-jährige Deutsche (34 Prozent) zu Hause bei seinen Eltern oder einem Elternteil lebt. Dies hat eine aktuelle TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank ergeben. Von den 30- bis 39-Jährigen genießen immerhin noch knapp sieben Prozent die Vorzüge von „Hotel Mama“. Mit 40 haben es dann die meisten in die eigenen vier Wände geschafft – nur knapp zwei Prozent leben noch im Elternhaus. Wer den Sprung in die erste eigene Wohnung wagt, muss einige finanzielle Hürden nehmen. Die Mietzahlungen müssen durch einen regelmäßigen und ausreichend hohen Geldeingang gesichert sein. Außerdem sollten Auszügler über ein Startkapital verfügen, um Renovierungs- und Anschaffungskosten für Möbel und Haushaltsgeräte bezahlen zu können.

In der Regel wird beim Einzug auch eine Mietkaution fällig. Sie darf maximal drei Nettokaltmieten betragen und dient dem Vermieter als Sicherheit für eventuell durch den Mieter verursachte Schäden oder ausbleibende Mietzahlungen. Gut für Neu-Mieter mit schmalem Budget: Die Kaution muss nicht in einem Betrag beglichen werden, sondern kann mit Beginn des Mietverhältnisses in bis zu drei Raten an den Vermieter gezahlt werden. Laut Gesetz ist dieser verpflichtet, die Kaution getrennt von seinem Vermögen anzulegen – so wird sichergestellt, dass das Geld im Falle einer Insolvenz nicht gepfändet wird. Zudem muss er die Kaution zu dem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anlegen. Sämtliche Zinsen und Zinseszinsen stehen dem Mieter zu.

Bild Nr. 1410, Quelle: Postbank
© Jakub Krechowicz

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Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die Kaution selbst auf ein Mietkautionskonto einzahlen. Neben einigen anderen Banken bietet auch die Postbank ein Mietkaution-Sparkonto an. Der Mieter kann es allein eröffnen. Hierfür muss er weder einen gemeinsamen Termin mit dem Vermieter vereinbaren, noch dessen Unterschrift vorlegen. Das Sparkonto mit der Kaution wird an den Vermieter verpfändet. Und wenn dieser Geld von dem Konto abheben sollte, wird der Mieter automatisch informiert. Und noch ein Vorteil des Mietkautionskontos: „Weil der Mieter der Kontoinhaber ist, kann er bei der Bank einen Freistellungsauftrag stellen. Falls der Freibetrag noch nicht ausgeschöpft ist, ist der Zinsertrag aus dem Mietkautionskonto steuerfrei“, erklärt Holger Jünke von der Postbank. „Zwar sind die Zinsen derzeit auf einem überschaubaren Niveau, aber da ein Mietverhältnis oftmals von längerer Dauer ist, können die Zinsen im Laufe der Mietzeit durchaus steigen und ein netter Zugewinn aus Zinserträgen zusammenkommen.“ Einziger Nachteil des Mietkautionskontos: Eine Ratenzahlung ist bei diesem Modell in der Regel nicht möglich.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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