2017

Urlaub 2017: Jugend zahlt in bar

Presseinformation vom 26.07.2017

Auf Reisen ist nur Bares Wahres – das glauben besonders häufig junge Deutsche, so eine aktuelle Postbank Umfrage. Womit bezahlen Youngster im Ausland wirklich sicher und kostengünstig?

Junge Reisende sollten nicht auf Bankkarten verzichten
Bild Nr. 1413, Quelle: Postbank
© Jochen Manz

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Auslandssemester in London, Jobben in Kanada oder Aupair in Frankreich: Immer mehr junge Menschen verbringen längere Zeit im Ausland. Wie bezahlen sie auf ihren Reisen? Die häufigste Antwort der 14- bis 29-Jährigen lautet: in bar. Laut einer aktuellen TNS-Emnid-Umfrage im Auftrag der Postbank bestücken 95 Prozent der Befragten in dieser Altersgruppe ihre Reisekasse vorwiegend mit Bargeld. Bankkarten nehmen Jugendliche und junge Erwachsene deutlich seltener mit in den Urlaub als ältere Befragte. Kein Wunder – denn 63 Prozent der jungen Deutschen halten Geldscheine und Münzen für das sicherste Reisezahlungsmittel und 55 Prozent glauben, es sei das günstigste. „Das ist nicht nur falsch, sondern auch leichtsinnig“, sagt Silke Haack von der Postbank. „Wer ausschließlich Bargeld mit auf Reisen nimmt oder zu viel Geld einsteckt, geht ein unnötiges Sicherheitsrisiko ein.“ Gerade in touristischen Regionen ist die Gefahr, bestohlen zu werden, groß. Taschendiebe freuen sich über prall gefüllte Portemonnaies in den Rucksäcken unbedachter Urlauber. „Während Bargeld bei Diebstahl oder Verlust meist unwiederbringlich verloren ist, kann man Bankkarten sperren lassen und damit Schaden vermeiden“, so Silke Haack. Neben einem überschaubaren Bargeldbestand, der nicht mehr als 100 bis 150 Euro betragen sollte, gehören immer auch Bankkarten ins Reisegepäck. Mit ihnen kann man bargeldlos zahlen oder sich am Geldautomaten mit der Landeswährung versorgen.

Bild Nr. 1414, Quelle: Postbank
© Jaroslav Frank

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Neben der Bankkarte ist für junge Globetrotter eine Prepaid-Kreditkarte empfehlenswert – vor allem, wenn die Reise nach Übersee geht. Denn in vielen Ländern jenseits des Atlantiks ist die Kreditkarte das meistgenutzte Zahlungsmittel im Alltag. Auch Minderjährige können – das Einverständnis der Eltern vorausgesetzt – eine solche Karte beantragen. Anders als bei der klassischen Kreditkarte muss die Prepaid-Version im Vorfeld per Überweisung mit Geld „aufgeladen“ werden. Dann kann man mit ihr auch im Ausland bezahlen oder Geld am Automaten abheben. „Für eine sogenannte Kautionsabfrage kann diese Karte aber nicht eingesetzt werden, zum Beispiel bei der Hotel- oder Mietwagenbuchung“, erläutert Silke Haack. „Viele Banken begrenzen die Aufladesumme bei Minderjährigen.“ Ist das Guthaben auf der Karte ausgegeben, geht nichts mehr. Dies garantiert, dass keine Schulden angehäuft werden. „Ist die Karte leer, können Eltern Geld von ihrem Girokonto auf die Prepaid-Kreditkarte ihres Kindes überweisen“, erklärt die Postbank Expertin. So kontrollieren sie das Budget und können im Notfall finanziell unterstützen. Eine andere, von Finanztest empfohlene, entgeltfreie Möglichkeit zur Bargeldversorgung im Ausland ist die Postbank SparCard. Mit ihr sind vier kostenfreie Abhebungen am Geldautomaten möglich. Und bei Bedarf kann auch die SparCard durch eine Überweisung von Mama oder Papa wieder aufgefüllt werden.

Kontakt

Iris Laduch-Reichelt

Iris Laduch
Pressesprecherin
iris.laduch@postbank.de
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