2017

Postbank legt faires Tarifangebot vor

Presseinformation vom 26.09.2017

In der dritten Verhandlungsrunde der laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der Postbank Gruppe hat die Postbank ihren Verhandlungspartnern der Vereinigten Dienstleistungs-Gewerkschaft ver.di am Montag ein faires Angebot gemacht. Es besteht im Wesentlichen aus zwei Komponenten:

  • Anhebung der Gehälter und Bezüge in zwei Stufen um insgesamt 2,5 Prozent ab dem 1. November 2017. Dieses Angebot orientiert sich an dem bereits für die Branche vereinbarten Tarifabschluss des Privaten Bankgewerbes und sieht eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2019 vor.
  • Darüber hinaus bietet die Postbank den Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen bis zum 30. Juni 2019 an. Dieses Angebot geht deutlich über den Tarifabschluss des Privaten Bankgewerbes hinaus, der keinen tariflichen Kündigungsschutz enthält.

Ergänzt wird das Angebot durch weitere Komponenten, so zum Beispiel eine Anhebung der Bezahlung für die Auszubildenden. Philip Laucks, Personalvorstand und Verhandlungsführer bei der Postbank, sagte dazu: „Unser ausgewogenes Angebot reflektiert den wirtschaftlichen und sozialen Rahmen sowohl im Bankgewerbe als auch in unserem Unternehmen. Im Interesse unserer Beschäftigten, deren Sorgen und Bedürfnisse wir sehr ernst nehmen, sind wir in einer komplexen Gesamtlage an die Grenze des Machbaren gegangen.“ Laucks forderte die Gewerkschaft ver.di vor diesem Hintergrund auf, im Interesse der Kunden auf weitere Streikmaßnahmen zu verzichten.

Kontakt

Alexander Adler
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
alexander.adler@postbank.de
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