2017

Sollen Baufamilien besonders gefördert werden

Presseinformation vom 26.09.2017

Wohnungsknappheit und steigende Immobilienpreise sind ein Dauerthema in Deutschland. Die Bausparkasse BHW hat mit einer Studie nachgefragt, welche Förderpolitik sich die Bundesbürger für den Immobilienerwerb wünschen. Das Ergebnis spricht eine klare Sprache: 89 Prozent wollen, dass die Politik Familien mit Kindern am stärksten unter die Arme greift.

Spätestens wenn sich Kinder ankündigen, träumen viele Familien vom Eigenheim als Zuhause und Altersvorsorge. Dies gilt aktuell für über 45 Prozent der Haushalte mit mehr als zwei Personen, aber nur für acht Prozent der Single-Haushalte, wie die neue Studie der BHW Bausparkasse belegt. Die Lust auf Wohneigentum kann durch die steigende Nachfrage und hohe Bau- sowie Immobilienpreise allerdings auch zum Frust werden.

Auf der Schwelle

Diskutiert wird deshalb seit einiger Zeit, ob die finanziellen Möglichkeiten von Familien auf dem Wohnungsmarkt verbessert werden sollen. Eine gesonderte Unterstützung findet laut den Ergebnissen große Zustimmung. Erstaunlich: Sogar 91 Prozent der Ein-Personen-Haushalte befürworten eine spezielle Familien-Förderung. „Familien mit mittleren Einkommen kann eine speziell auf sie zugeschnittene Förderung helfen, die häufig hohe Einstiegshürde für Wohneigentum zu überwinden“, sagt Dr. Jörg Koschate, Mitglied des Vorstandes der BHW Bausparkasse. „Die Politik kann den angespannten Häuser- und Wohnungsmarkt durch diverse Anreize entlasten.“

Maßnahmenbündel gefragt

„Der Familienbonus sollte am besten Teil eines ganzen Maßnahmenbündels für den Erwerb von Wohneigentum sein“, fordert Koschate weiter. Zwar profitieren Erwerber nach wie vor von sehr günstigen Zinssätzen. „Aber die hohen Steuern und Abgaben bremsen Erwerbswillige aus und sollten gesenkt werden.“ Denn Baufamilien müssen heute je nach Bundesland mit einem Kostenaufschlag von deutlich mehr als zehn Prozent rechnen. Das ist ein enormer Zusatzposten.

Bild Nr. 6195, Quelle: BHW Bausparkasse

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