2017

Mainz lockt mit guten Aussichten

Presseinformation vom 28.09.2017
  • Hervorragende Chancen auf Wertsteigerungen bei Wohnimmobilien
  • Kauf oft günstiger als Miete

Mainz erfreut sich großer Beliebtheit – das zeigt sich auch am Immobilienmarkt. Die Kaufpreise sind in den vergangenen Jahren kräftig in die Höhe geklettert. Zwischen 2012 und 2016 legten sie eine Steigerung von real rund einem Drittel hin. 2.676 Euro mussten Kaufinteressierte für den Quadratmeter durchschnittlich einplanen. Dies sind Ergebnisse des Postbank Wohnatlas 2017, der die Immobilienmärkte in 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten unter die Lupe nimmt.

Im Vergleich der 40 größten Städte in Deutschland fällt auf, dass der Mainzer Immobilienmarkt sich recht dynamisch entwickelt. Die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt liegt auf Platz zwölf im Ranking nach Quadratmeterpreisen. Die Preissteigerungen zwischen 2012 und 2016 sind beachtlich: In nur elf Großstädten sind die Preise stärker in die Höhe geklettert. Mit einem Preisplus von 33,4 Prozent ist der Aufwärtstrend in Mainz sogar kräftiger als in Metropolen wie Frankfurt am Main (+28,9 %), Düsseldorf (+28,8 %) oder Hamburg (+26,2 %).

> Tabelle: Mainz in Zahlen (PDF, 90 KB)

Im Schnitt 11,3 örtliche Pro-Kopf-Jahreseinkommen* kostet eine 100-Quadratmeter-Wohnung mittlerweile in Mainz. Damit ist die Stadt für Immobilienkäufer noch erschwinglicher als die meisten Metropolen. In München etwa werden 21 regionale Jahreseinkommen fällig, in Hamburg, Berlin und Frankfurt am Main gut 15.

Wertsteigerungen in Sicht

Im Postbank Wohnatlas 2017 werfen die Experten des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), die die Studie für die Postbank erstellt haben, auch einen Blick in die Zukunft. Für Mainz prognostizieren sie trotz eines leichten Bevölkerungsrückgangs in den kommenden Jahren ein sattes Plus von einem Prozent jährlich bis 2030 bei den Kaufpreisen. Neben der künftigen Entwicklung der Einwohnerzahlen wurden auch weitere Parameter wie Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben in die Berechnungen einbezogen, um eine Prognose für die Kaufpreisentwicklung bis 2030** zu erstellen. Über noch stärkere Wertsteigerungen in der Zukunft dürfen sich Immobilienbesitzer bundesweit in nur drei Städten freuen: Laut Postbank Studie liegt das Plus in München, Münster und Freiburg bei mehr als einem Prozent jährlich.

Auch aufgrund dieser Prognose zählt Mainz zu den 45 deutschen Landkreisen und Städten mit besonders guten Investitionschancen. Für diese Bewertung müssen zwei Bedingungen erfüllt sein: die Aussicht auf Wertsteigerung von real mehr als 0,5 Prozent pro Jahr bis 2030 und moderate Preise von umgerechnet weniger als 22,5 Jahresnettokaltmieten für den Wohnungskauf. In Mainz werden aktuell 21,8 Jahresmieten fällig, im Verhältnis zu den örtlichen Mieten ist Wohneigentum also noch vergleichsweise günstig. „Wer sich in Mainz den Traum von den eigenen vier Wänden erfüllt, hat gute Karten. Denn neben Wertsteigerungen haben auch kaufinteressierte Mieter in den kommenden Jahren die Chance, als Eigentümer günstiger wegzukommen. Die Kosten für eine Baufinanzierung könnten aufgrund des niedrigen Zinsniveaus geringer ausfallen als die bisherige Mietzahlung“, sagt Gabriele Rink, Postbank Immobilienfinanzierungsexpertin in Mainz.

Nicht nur die Zahlen entscheiden

Ob ein Immobilienkauf ein sinnvolles Investment ist, hängt aber nicht nur von den Marktdaten ab. Das Objekt selbst muss genau geprüft werden. Und auch individuelle Faktoren spielen eine Rolle. „Mindestens genauso wichtig wie Bausubstanz, Ausstattung und Lage ist die Frage: Passt die Immobilie zu mir und meiner Zukunftsplanung?“, betont Postbank Expertin Gabriele Rink.

Hintergrundinformationen zur Postbank Studie Wohnatlas 2017

Die Postbank Studie Wohnatlas 2017 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Alkis Henri Otto, Forschungsbereichsleiter Hamburg, Städte und Regionen, vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) durchgeführt. Analysiert wurden 402 Landkreise und kreisfreie Städte (darunter noch der Landkreis Osterode am Harz, der am 1. November 2016 Teil des Landkreises Göttingen wurde).

* Definition verfügbares Jahreseinkommen pro Kopf:

Netto-Gesamteinkommen der privaten Haushalte einer Stadt, umgerechnet auf ihre Einwohner, Kinder und Rentner eingeschlossen. Das Netto-Jahreseinkommen setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern, Einkommen aus selbstständiger Arbeit, Vermögenseinkommen in Form von Zinsen und anderen Kapitalerträgen, Mieteinnahmen sowie Sozialleistungen (Renten, Kindergeld, Arbeitslosengeld und Sozialleistungen) – abzüglich Steuern und Sozialabgaben. Das verfügbare Einkommen pro Kopf ist ein Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in einer Region oder Stadt.

** Prognose reales Preiswachstum pro Jahr in Prozent bis 2030 nach dem HWWI-Wohnungsmarktmodell:

Anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben wurde die Nachfrageentwicklung berechnet. Die Entwicklung des Angebots bleibt davon nicht unberührt. In das HWWI-Wohnungsmarktmodell flossen sowohl die Entwicklung der Nachfrage als auch des Angebots ein. Mit diesem Prognose-Instrument lässt sich nachzeichnen, wie sich beide Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende steht die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2016-2030.

Kontakt

Ralf Palm, Pressesprecher

Ralf Palm
Pressesprecher
ralf.palm@postbank.de
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