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Für Gesundheit und Umwelt: Natürliche Baustoffe

Presseinformation vom 10.10.2017

Baubiologen gehen davon aus, dass sich in den meisten deutschen Altbauten gesundheitlich bedenkliche Baustoffe befinden, darunter gesundheitsbelastende Gifte. Wer modernisiert, sollte umwelt- und gesundheitsschonende Materialien wählen.

Gesunde Baustoffe für ein besseres Wohnklima
Bild Nr. 6196, Quelle: SchwörerHaus/BHW Bausparkasse

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Bei Modernisierungen von Häusern und Wohnungen werden oft die Energie-Aspekte berücksichtigt – die Baubiologie kommt jedoch zu kurz. Das kann vorhandene Probleme verstärken, z. B. indem die Schadstoffbelastung durch die Ausdünstungen moderner Baustoffe steigt. „Wer mit natürlichen Materialien modernisiert, spart nicht nur Energie, sondern minimiert auch die Belastungen durch Schadstoffe und verbessert das Wohnklima“, sagt Rüdiger Grimmert von der BHW Bausparkasse.

Gutes Wohnklima schaffen

Umwelt- und gesundheitsgefährdende Stoffe sind als Lösemittel in Lacken und Klebern enthalten, als Biozide für Fassadenfarbe, als Weichmacher, Bindemittel oder als Flammschutzmittel in Holz und Wandbelägen. Modernisierer sollten diese dringend meiden. „Jeder hat das Recht, beim Einkauf zu erfahren, ob Baumaterialien besorgniserregende Stoffe enthalten“, so der BHW Experte. „Seit Juli 2013 muss diese Information allen Bauprodukten mit CE-Kennzeichnung beigefügt sein.“

Beratung durch Experten

Massivholz, Linoleum, Kork oder Naturfaserteppich, diffusionsoffene Anstriche aus Lehm oder Kalk und mineralische Wandfarben; die Auswahl an Stoffen für ein gesundes Wohnklima ist groß. „Am besten lässt man die Sanierung von einem Experten planen, der Energieeinsparung und Baubiologie im Auge behält“, rät Grimmert. Die Beratung kann mit bis zu 60 Prozent vom BAFA bezuschusst werden. Bauherren sollten aber darauf achten, dass der Experte einem seriösen Berufsverband an-gehört.

Kontakt

Rüdiger Grimmert

Rüdiger Grimmert
Pressesprecher
ruediger.grimmert@postbank.de
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Tim Rehkopf

Tim Rehkopf
Pressesprecher
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