2017

Stabile Zukunftsaussichten für Aachen

Presseinformation vom 18.10.2017
  • Zahl der Einwohner wächst weiter
  • Wohneigentum noch günstig zu haben

Aachen wächst auch in Zukunft – und das sorgt am Immobilienmarkt weiter für Aufwind. Anders als in vielen anderen deutschen Großstädten wird die Einwohnerzahl von Aachen bis 2030 konstant steigen. Prognosen gehen von einem leichten jährlichen Bevölkerungs-Plus von 0,06 Prozent aus. In Zukunft dürften darum die Immobilienpreise in Deutschlands westlichster Großstadt stabil bleiben. Laut Postbank Wohnatlas 2017 ist mit einem leichten Preisaufschlag** von jährlich 0,2 Prozent zu rechnen. Dies sind Ergebnisse der Untersuchung von 402 deutschen Landkreisen und kreisfreien Städten, die das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) im Auftrag der Postbank erstellt hat.

Wer in Aachen im vergangenen Jahr Wohneigentum gekauft hat, musste im Durchschnitt 1.829 Euro pro Quadratmeter einplanen. Damit liegt Aachen im Vergleich der 40 größten deutschen Städte beim Quadratmeterpreis im Mittelfeld (Platz 23). In den zurückliegenden vier Jahren sind die Preise real um gut ein Fünftel angestiegen.

Wohneigentum vergleichsweise günstig

Kaufinteressierte sollten nicht zu lange warten. Denn noch ist der Kauf von Wohneigentum günstig. Das zeigt sich im Vergleich zum Mietniveau: Umgerechnet 20,2 Jahresnettokaltmieten werden in Aachen für den Immobilienkauf fällig. Im deutschlandweiten Vergleich der 40 größten Städte liegt die Stadt damit im hinteren Drittel. Auch im Verhältnis zu den Löhnen und Gehältern kommen die Aachener noch vergleichsweise günstig weg: Im Schnitt 8,8 örtliche Pro-Kopf-Jahreseinkommen* müssen sie hinlegen, um eine 100-Quadratmeter-Wohnung zu kaufen. Zum Vergleich: In Köln werden 12,8 Jahreseinkommen fällig, die Düsseldorfer zahlen 11,9.

> Tabelle: Aachen in Zahlen (PDF, 74KB)

„Aachen bietet erschwingliche Immobilien mit stabilen Zukunftsaussichten“, fasst Burkhard Schleimer, Direktor Immobilienvertrieb von der Postbank Immobilien GmbH zusammen. „Wer hier in Wohneigentum investiert, muss keine Angst vor finanziellen Verlusten haben. Im Gegenteil: Je nach Objekt können Wertzuwächse auch größer ausfallen als im Stadt-Durchschnitt. Denn es gibt keine Hinweise, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren abnimmt.“

Hintergrundinformationen zur Postbank Studie Wohnatlas 2017

Die Postbank Studie Wohnatlas 2017 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Alkis Henri Otto, Forschungsbereichsleiter Hamburg, Städte und Regionen, vom Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) durchgeführt. Analysiert wurden 402 Landkreise und kreisfreie Städte (darunter noch der Landkreis Osterode am Harz, der am 1. November 2016 Teil des Landkreises Göttingen wurde).

* Definition verfügbares Jahreseinkommen pro Kopf:

Netto-Gesamteinkommen der privaten Haushalte einer Stadt, umgerechnet auf ihre Einwohner, Kinder und Rentner eingeschlossen. Das Netto-Jahreseinkommen setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern, Einkommen aus selbstständiger Arbeit, Vermögenseinkommen in Form von Zinsen und anderen Kapitalerträgen, Mieteinnahmen sowie Sozialleistungen (Renten, Kindergeld, Arbeitslosengeld und Sozialleistungen) – abzüglich Steuern und Sozialabgaben. Das verfügbare Einkommen pro Kopf ist ein Indikator für die finanziellen Verhältnisse der Bevölkerung in einer Region oder Stadt.

** Prognose reales Preiswachstum pro Jahr in Prozent bis 2030 nach dem HWWI-Wohnungsmarktmodell:

Anhand verschiedener Regionaldaten zur Bevölkerungs- und Altersstruktur, Haushaltsgröße, Einkommensentwicklung und Wohnausgaben wurde die Nachfrageentwicklung berechnet. Die Entwicklung des Angebots bleibt davon nicht unberührt. In das HWWI-Wohnungsmarktmodell flossen sowohl die Entwicklung der Nachfrage als auch die des Angebots ein. Mit diesem Prognose-Instrument lässt sich nachzeichnen, wie sich beide Faktoren wechselseitig beeinflussen. Am Ende steht die Kaufpreisprognose für den Zeitraum 2016-2030.

Kontakt

Ralf Palm, Pressesprecher

Ralf Palm
Pressesprecher
ralf.palm@postbank.de
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