2017

Postbank schließt Hochhaussanierung in Essen ab

Presseinformation vom 02.11.2017

Kranaktion am 4. November • Nasskühlanlage wird durch Rückkühlanlage ersetzt • Maßnahme leistet Beitrag zur Umweltentlastung

Die Sanierung des Postbank Tower an der Essener Kruppstraße neigt sich dem Ende zu: Am Samstag, den 4. November, fallen letzte Arbeiten auf dem Dach des Gebäudes an. Die bisherige installierte Nasskühlturmanlage entspricht nicht mehr den gängigen technischen und energetischen Standards und wird daher demontiert. An ihrer Stelle wird durch den Multitechnik-Dienstleister SPIE eine neue, hocheffiziente und hygienisch einwandfreie Rückkühlanlage errichtet, bestehend aus zwei 2,3 Tonnen schweren Trockenkühlern mit einer Gesamtrückkühlleistung von 1000 kW. Diese werden mithilfe eines Krans auf das Hochhaus gehievt.

Aufgestellt wird der 500 Tonnen schwere Kran am Freitag, den 3. November, ab 5 Uhr – hierfür werden acht LKW als Begleitfahrzeuge, ein Hilfskran und der Hauptkran benötigt. Durch den Aufbau kommt es zu Einschränkungen für die Anwohner, da die Kruppstraße für Autos und Fußgänger komplett gesperrt wird. Inklusive des Auf- und Abbaus des Krans dauert die Maßnahme drei Tage.

Das Gebäude der Postbank war als Postscheckamt eines der ersten Hochhäuser in Essen und bestimmt seitdem die Skyline. Im Tower sind unter anderem die Betriebseinheiten der Postbank und auch der Deutschen Bank untergebracht. Er wurde in den letzten Jahren aufwändig saniert und sowohl technisch als auch bezüglich der Arbeitsplatzausstattung auf den neuesten Stand gebracht. Die nun anstehenden Installationsarbeiten erfolgen im Rahmen der Energie-Effizienz-Steigerungen der Postbank und leisten einen erheblichen Beitrag zur Umweltentlastung. Durch die Summe der jetzt umgesetzten Maßnahmen entsteht eine Einsparung von ca. 450.000 Kilogramm Kohlendioxid (C02) pro Jahr. Um 1.000 Kilogramm C02 zu binden, müssten 80 Bäume gepflanzt werden. Die Reduktion um 450.000 Kilogramm C02 entspricht also der Anpflanzung von 36.000 Bäumen. Dies umfasst die Fläche eines Buchenwaldes von 3,6km2. Im Vergleich dazu: Das Essener Südviertel erstreckt sich über eine Fläche von 1,6km2.

Die Postbank unterstützt die Ziele des Weltklimagipfels von 2015. Sie hat sich vorgenommen, Deutschlands – prozentual bemessenes – Reduktionsziel für Treibhausgase in ihrem Verantwortungsbereich klar zu übertreffen: Bis 2020 will sie die Treibhausgasemissionen aus ihrem Geschäftsbetrieb gegenüber 2007 um deutlich mehr als 40 Prozent reduzieren. Energiespar-Contracting leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Dadurch verringert die Bank ihren Ausstoß an Kohlendioxid konzernweit um 1.100 Tonnen pro Jahr. Die Postbank nutzt darüber hinaus Ökostrom, um ihre Klimabilanz zu verbessern. 97 Prozent ihres Stromverbrauchs stammen mittlerweile aus erneuerbaren Quellen. Weitere Informationen zum ökologischen und sozialen Engagement der Postbank unter www.postbank.de/nachhaltigkeit.

„Zahlenkasten“ zum Postbank Tower Essen
Baujahr 1963
(Bauzeit von Juli 1963 bis März 1968,
also 57 Monate)
Höhe des Gebäudes ohne Sendemast 91,59 Meter
Anzahl der Etagen 23
Anzahl der Mitarbeiter 900
Sanierungszeitraum 2010 – 2017

Hinweis: Vertreterinnen und Vertreter der Presse sind herzlich eingeladen, die Kranaktion am 4. November ab 9 Uhr vor Ort redaktionell zu begleiten. Der Zugang zur Dachterrasse des Hochhauses ist aus Sicherheitsgründen leider nicht möglich.

Kontakt

Ralf Palm, Pressesprecher

Ralf Palm
Pressesprecher
ralf.palm@postbank.de
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