2017

Postbank mit zufriedenstellender Entwicklung in den ersten neun Monaten 2017

Presseinformation vom 08.11.2017
  • Verdopplung des Ergebnis vor Steuern
  • Profitabilität und Cost Income Ratio deutlich verbessert
  • Fortgesetztes Wachstum im Kreditgeschäft mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden
  • Frank Strauß: „Maßnahmen im Rahmen unserer Management Agenda zeigen Wirkung“

Die Postbank hat die erfolgreiche Geschäftsentwicklung des Jahres 2017 fortgesetzt. Sie konnte das Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten des Jahres um 224 Millionen Euro auf 436 Millionen Euro mehr als verdoppeln (plus 105,7 Prozent). Basis für diese positive Entwicklung bildet die erfolgreiche Umsetzung im Rahmen der Management Agenda lancierten strategischen Maßnahmen.

Die Gesamterträge stiegen in den ersten neun Monaten des Jahres 2017, bereinigt um die außergewöhnlichen Erträge aus dem Verkauf der strategischen Beteiligung an Visa Europe Ltd. (104 Millionen Euro) in der Vergleichsperiode, in einem anhaltend herausfordernden Zinsumfeld um 60 Millionen Euro auf 2.421 Millionen Euro (plus 2,5 Prozent). Ein deutlich verbesserter Provisionsüberschuss aus dem Giro- und Wertpapiergeschäft sowie der anhaltende Aufwärtstrend im Kredit-Neugeschäft mit Privat-, Geschäfts- und Firmenkunden konnten hier die Rückgänge in den Einlageerträgen kompensieren.

Der Verwaltungsaufwand konnte im Vergleich zum Vorjahr dank strikten Kostenmanagements, wirksamer Effizienzmaßnahmen und der fortgesetzten Anpassung der Kapazitäten um 100 Millionen Euro auf 2.002 Millionen Euro (minus 4,8 Prozent) gesenkt werden.

Das Ergebnis vor Steuern profitierte unter anderem von um 72 Millionen Euro gesunkenen Belastungen aus der Risikovorsorge.

Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn der Postbank um 270 Millionen Euro auf 448 Millionen Euro (plus 151,7 Prozent) sprunghaft an.

Frank Strauß, Vorstandsvorsitzender der Postbank, resümierte: „Die zufriedenstellende Entwicklung unseres Geschäfts und speziell die steigende Profitabilität und das wachsende Neugeschäft zeigen uns, dass wir mit unserer Management Agenda den richtigen Weg eingeschlagen haben. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen und die Stärken der Postbank in das gemeinsame, gebündelte Geschäft mit der Deutschen Bank einbringen.“

Die CET1-Quote (Common Equity Tier 1 Capital Ratio) ohne Berücksichtigung der gesetzlichen Übergangsregelungen (fully phased-in) konnte – insbesondere aufgrund der positiven Ergebnisentwicklung – nach Hinzurechnung des Gewinns für die ersten neun Monate 2017 auf 12,6 Prozent gesteigert werden, nachdem sie zum Jahresende 2016 bei 12,4 Prozent gelegen hatte. Die Leverage Ratio (fully phased-in und unter Berücksichtigung des Gewinns) zeigte sich mit 3,6 Prozent im Vergleich zum Jahresende 2016 ebenfalls verbessert.

Die Bilanzsumme wurde im Vergleich zum 30.06.2017 planmäßig auf 144,2 Milliarden Euro reduziert, während der Anteil des Kundengeschäfts an der Bilanzsumme weiter gesteigert wurde. Das Volumen der Forderungen an Kunden wuchs im Vergleich zum Ende des zweiten Quartals um 1,6 Milliarden Euro, während die Kundeneinlagen eine nahezu konstante Entwicklung zeigten.

Unvermindert im Aufwind befindet sich das Neugeschäft mit Privat-, Geschäfts-, und Firmenkunden. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das gesamthafte Kreditneugeschäft um 3 Prozent auf 15,1 Milliarden Euro gesteigert werden. Treiber waren hier die Volumina für Baufinanzierungen, die um 12 Prozent auf 8,6 Mrd. Euro wuchsen. Solides Wachstum erzielte die Postbank zudem im Neugeschäft mit Ratenkrediten, das um 3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro stieg.

Sehr positiv entwickelte sich auch das Neugeschäftsvolumen beim Verkauf von Wertpapieren. Es stieg um 33 Prozent an. Zudem wuchs der Bestand an Wertpapierdepots um 2 Prozent.

Auch im Bereich der Digitalisierung wurden erhebliche Fortschritte erzielt. So stieg das Volumen der digital abgeschlossenen Ratenkredite um 5 Prozent auf 730 Millionen Euro an. Das digital abgeschlossene Neuvolumen in der Immobilienfinanzierung über das Portal „Meine Immobilie“ wuchs im Vorjahresvergleich in den ersten neun Monaten stark um 146 Prozent auf 282 Millionen Euro.

Im Vergleich zu 2016 geht die Postbank beim Ausblick unverändert von einem deutlichen Anstieg des Ergebnisses vor Steuern und einer moderaten Verbesserung der Cost Income Ratio aus.

Kontakt

Alexander Adler
Abteilungsleiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
alexander.adler@postbank.de
Download JPG