Auslandszahlungsverkehr

Antworten auf Ihre Fragen

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen zum Auslandszahlungsverkehr. Weitere allgemeine Fragen zu Konten und Karten haben wir bei den Fragen und Antworten für Privatkunden für Sie zusammengestellt.

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Welche Kosten und Entgelte fallen an?

Überweisungen in EWR-Länder (alle EU-Länder sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) führt die Postbank für Privatkunden immer entgeltfrei aus, sofern Sie die internationalen Angaben IBAN (International Bank Account Number) und BIC (Bank Identifier Code) verwenden. Die Übernahme fremder Kosten ist nicht eingeschlossen.

Eine EUR-Überweisung mit IBAN und BIC in die o.a. Länder unterliegt der EU-Preisverordnung. Sie wird auch im Zielland entgeltfrei abgewickelt, mit Ausnahme der Länder in denen im vergleichbaren Inlandszahlungsverkehr Entgelte üblich sind oder der Euro nicht Landeswährung ist. In diesen Fällen können dort Entgelte und Auslagen entstehen. Die Postbank hat auf deren Erhebung keinen Einfluss.

Die Kosten und Entgelte für alle anderen Fälle habe wir auf Ihnen auf dem Reiter "Konditionen" zusammengestellt. 

Wie komme ich an IBAN und BIC?

IBAN und BIC für Ihr Girokonto sind feste Bestandteile Ihres Kontoauszugs oder Ihres Finanzstatus. Im Online-Banking werden diese Angaben in Ihrer Kontenübersicht angezeigt.

Der BIC/S.W.I.F.T.-Code der Postbank lautet: PBNKDEFF. Wenn Sie im Einzelfall einen 11stelligen BIC für die Postbank angeben sollen, benutzen Sie bitte die Angabe PBNKDEFFXXX.

Die IBAN für ein fremdes Girokonto kann Ihnen nur der Zahlungsempfänger liefern. Sie kann von dritter Stelle nicht ermittelt werden. Um den BIC einer Fremdbank herauszufinden, können Sie unsere BIC-Suche nutzen. Diese finden Sie im Online-Banking direkt bei der Auftragserteilung für Auslandsaufträge.

Welche Möglichkeiten der Entgeltregelung gibt es bei grenzüberschreitenden Zahlungen?

Überweisungen in ein EWR-Land in EWR-Währung ohne Währungsumrechnung (in der Regel in Euro aus Eurokonto) führt die Postbank aufgrund gesetzlicher Vorgaben immer als SHARE-Zahlung aus.

Bei Überweisungen in ein EWR-Land in EWR-Währung mit Währungsumrechnung (z.B. Britisches Pfund aus Eurokonto) können Sie zwischen den Entgeltoptionen SHARE und OUR wählen.

Alle anderen Überweisungen können Sie mit der Entgeltregelung SHARE, OUR oder BEN beauftragen.

Sofern Sie keine Entgeltregelung treffen und keine gesetzliche Pflicht zur SHARE-Zahlung besteht, erfolgt die Ausführung als OUR-Zahlung.

Was ist der Unterschied zwischen SHARE-, OUR- und BEN-Zahlung?

Im Falle einer SHARE-Zahlung in ein EWR-Land in Euro oder in einer anderen EWR-Währung tragen Auftraggeber und Zahlungsempfänger jeweils die Entgelte ihrer Zahlungsdienstleister; d. h. Sie tragen ein ggf. anfallendes Entgelt der Postbank.

Bei einer SHARE-Zahlung in ein Land oder in einer Währung außerhalb des EWR tragen Sie als Auftraggeber das Entgelt der Postbank. Der Zahlungsempfänger trägt alle Entgelte und Auslagen der im Zahlungsweg zwischengeschalteten Zahlungsdienstleister.

Bei der Option OUR-Zahlung tragen Sie als Auftraggeber alle Entgelte und Auslagen der Postbank und der im Zahlungsweg zwischengeschalteten Zahlungsdienstleister.

Bei der Option BEN-Zahlung trägt der Zahlungsempfänger das Entgelt der Postbank und die Entgelte und Auslagen der im Zahlungsweg zwischengeschalteten Zahlungsdienstleister.

Welche Vordrucke kann ich für meine Auslandsüberweisungen nutzen?

Für unbegrenzte EUR-Überweisungen mit IBAN und BIC in die Länder des EWR sowie nach Monaco und in die Schweiz ist die €uro-Überweisung (SEPA-Überweisung) das richtige Formular.

Für sonstige Auslandsüberweisungen bis zum Wert von 12.500 Euro ist die "kleine" Auslandsüberweisung (ohne Meldeteil) das richtige Formular.

Für sonstige Auslandsüberweisungen im Wert von über 12.500 Euro ist der "große" Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr das richtige Formular.

Was muss ich hinsichtlich der Meldepflicht beachten?

Nach wie vor ist lt. Außenwirtschaftsverordnung (AWV) bei Auslandszahlungen über mehr als 12.500 € oder entsprechendem Gegenwert in Fremdwährung eine Meldung an die Bundesbank erforderlich.

Meldepflichtige Zahlungen in Euro in ein Land der EU sowie nach Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco und in die Schweiz melden Sie mit dem Vordruck Anlage Z4 zur AWV direkt bei der Bundebank.

Bei Auslandszahlungen im Wert von über 12.500 €, die Sie mit dem Zahlungsauftrag im Außenwirtschaftsverkehr (Anlage Z1 zur AWV) erteilen, tragen Sie Ihre Meldedaten zusammen mit den Auftragsdaten in den Vordruck ein. Ihre Meldung senden Sie bitte an die Deutsche Bundesbank.

Meldevordrucke und weitere Informationen zu den Meldebestimmungen finden Sie bei der Bundesbank.

Wie lange dauert eine Überweisung?

Die Ausführungsfristen für grenzüberschreitende Zahlungsaufträge können Sie unserem Preis- und Leistungsverzeichnis entnehmen.

Wo kann ich im Ausland Geld abheben?

Mit der Postbank Card können Sie an Geldautomaten in ganz Europa und vielen Anrainerstaaten Bargeld abheben. Eine Übersicht finden Sie hier. Übrigens: an über 700 Geldautomaten in ausländischen Niederlassungen der Deutsche Bank AG erhalten Postbank Kunden kostenlos Bargeld.

Wie kann ich das Limit meiner Postbank Card für Bargeldverfügungen im Ausland festlegen?

Das Limit für Bargeldverfügungen im Ausland ist bei einer Postbank Card standardmäßig auf 1.500 Euro festgesetzt. Sie können es - zum Beispiel für einen Urlaub - individuell erhöhen und danach wieder absenken. Dafür wählen Sie im Online-Banking unter "Einstellungen" einfach die Funktion "Auftrags- und Kartenlimit". Wenn Sie Ihre Postbank Card nicht im Ausland nutzen, empfehlen wir Ihnen, das Limit auf Null zu setzen.