Arbeitnehmersparzulage – staatliche Förderung auf vermögenswirksame Leistungen

Für die Arbeitnehmersparzulage müssen Sie eigentlich nur zwei Voraussetzungen erfüllen: Wenn Sie Arbeitnehmer sind und von Ihrem Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen erhalten, die Sie in einen Bausparvertrag investieren, haben Sie Anspruch auf diese staatliche Förderung. Allerdings darf Ihr Einkommen eine bestimmte Obergrenze nicht überschreiten.

Wie bei der Wohnungsbauprämie berechnet sich die Einkommensgrenze aus dem zu versteuernden Einkommen. Ledige dürfen demnach pro Jahr maximal 17.900 Euro verdienen Verheiratete bzw. Eingetragene Lebenspartner dürfen jährlich höchstens 35.800 Euro erhalten. Befinden Sie sich mit Ihrem Einkommen unterhalb dieser Grenze, haben Sie Anspruch auf die Arbeitnehmersparzulage und können diese beantragen.

Das Fünfte Gesetz zur Förderung der Vermögensbildung der Arbeitnehmer (5. VermBG) sieht vor, dass die Arbeitnehmersparzulage für vermögenswirksame Leistungen neun Prozent beträgt. Für Ledige gilt dabei ein Höchstbetrag von 470 Euro, sodass sich die Zulage dann auf maximal 43 Euro berechnet. Bei Verheirateten gelten entsprechend die doppelten Beträge.

Die Förderung der Arbeitnehmersparzulage im Überblick:

Förderung 9% auf 470 EUR vermögenswirksame Leistungen pro Jahr
= 43 EUR pro Jahr und Arbeitnehmer
Sparrate monatlich 40 EUR VL
Je nach Branche zahlt der Arbeitgeber bis zu 40 EUR monatlich dazu
Bedingungen Einkommensgrenzen:
Ledige: 17.900 EUR
Verheiratete: 35.800 EUR
zu versteuerndes Einkommen
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(Stand: Juli 2016)