Urlaub 2017 – das sollten Sie beim Thema Finanzen beachten

Mallorca, Rhodos oder Ostsee? Wenn in den ersten deutschen Bundesländern der Startschuss zu den Sommerferien fällt, zieht es Millionen Menschen wieder an ferne Orte. Gerade beim Thema Finanzen bringt ein Sommerurlaub allerdings einige Tücken mit sich. Von den richtigen und passenden Versicherungen bis zum verantwortungsvollen Umgang mit Bargeld und Kreditkarten – hier lesen Sie, wie der Sommerurlaub 2017 finanziell optimal geplant und abgesichert wird! 

Sommerzeit – Reisezeit! Kaum sind in den ersten Bundesländern die Ferien gestartet, schon machen sich wieder Millionen Deutsche auf den Weg in den wohlverdienten Urlaub. In die sprichwörtliche „weite Ferne“ zieht es jedoch nur noch wenige Bundesbürger – auch 2017 werden die meisten Deutschen den Urlaub im eigenen Land verbringen. Etwa zwei Drittel aller Reiselustigen zieht es also wieder an Nord- und Ostsee, in die Berge oder in Metropolen wie Berlin, München oder Hamburg. Bei den Auslandsreisen bleibt derweil Spanien dominierend. Auch Italien, Frankreich und Österreich stehen weiterhin hoch im Kurs. Die Türkei wird aufgrund der jüngsten politischen Ereignisse hingegen weniger oft besucht. Das Land am Bosporus wird im Gegensatz zu 2016 voraussichtlich einen Besuchereinbruch in Höhe von mehr als 50 Prozent verzeichnen. 

Reiseausgaben steigen rapide an

Dass die Deutschen beim Thema Reisen nicht so sehr auf das liebe Geld schauen, wird durch die jüngsten Statistiken anschaulich belegt. Alleine für Auslandsreisen gaben Touristen aus der Bundesrepublik in 2016 sagenhafte 72 Milliarden Euro aus – Rekordwert! Doch bei der Finanzierung ihrer Reisen sind deutsche Globetrotter weiterhin eher konservativ, denn Konsumentenkredite werden immer noch sehr selten für Reisen aufgenommen. Stattdessen gehen die Deutschen bei der Urlaubsfinanzierung folgende Wege:

  • Rund 1/3 aller Urlauber spart regelmäßig einen festen Betrag.
  • Jeder Zehnte finanziert seinen Urlaub per Nebenjob.
  • Etwa 15 Prozent nutzen Urlaubsgeld oder Boni für die Finanzierung der Reise.

Laut Statista gibt es übrigens eine große Differenz zwischen den Reiseausgaben der Deutschen und den Einnahmen durch ausländische Touristen. Reisende aus anderen Ländern gaben in 2016 insgesamt gut 33 Milliarden in Deutschland aus und konnten so der Tourismusbranche entscheidende Impulse geben. Branchenprimus ist hier aber überraschenderweise – Frankreich. Das Land zwischen Ärmelkanal und Mittelmeer gilt mit 79,9 Millionen Touristen im Jahr 2016 als weltweit bestbesuchtes Urlaubsland und liegt damit noch vor den USA (75,6 Millionen).

Sicher ist sicher – Reiserücktrittsversicherung und mehr

Ganz egal, ob der Sommerurlaub im Bayrischen Wald oder an der Côte d’Azur genossen wird – ein paar generelle finanzielle Überlegungen sind bei einem längeren Urlaub immer notwendig. Das fängt schon Wochen vor der Exkursion an und beinhaltet die Wahl der passenden Gepäck- und Reiserücktrittsversicherung. Die gute Nachricht: Eine Reisegepäckversicherung gibt es schon für wenige Euro. Attraktive Angebote – wie die HDI Reisegepäck – sind im „Falle des Falles“ also absolut lohnenswert. Auch bei anderen Angeboten hat die Postbank mitgedacht! Karteninhaber einer gültigen Postbank VISA Card GOLD profitieren z. B. von inkludierten Versicherungsleistungen wie einer Auslandsreisekrankenversicherung und einer Reiserücktrittsversicherung. Bei der Bezahlung von Hotel oder Mietwagen gibt es bei Postbank-Partnern zudem noch attraktive Vorzugspreise für Nutzer der Postbank VISA Card GOLD. 

Bargeld oder Karte? Welches Zahlungsmittel im Urlaub nutzen?

So praktisch das bargeldlose Zahlen auch ist – am Urlaubsort sollte man nicht unbedingt alles auf eine Karte setzen. Gerade im Ausland lauern Gefahren wie manipulierte Geldautomaten. Gut ist es deshalb, dass Risiko zu streuen. Mehrere EC- oder Visa-Karten, die an verschiedenen sicheren Orten deponiert werden sowie ein wenig Bargeld für den Notfall sorgen für die notwendige Sicherheit. Am Geldautomaten sollten außerdem immer nur kleinere Summen abgehoben werden, um nicht Opfer eines Trickbetrügers zu werden (Skimming). Folgende Kriterien sollte die Reisekasse insgesamt erfüllen:

  • Bargeldlose Zahlungsmittel müssen vor Ort akzeptiert werden.
  • Die Transaktionskosten sollten moderat sein.
  • Die Zahlungsmittel sollten sicher sein.

Während bei Reisen in Deutschland diese Punkte ohnehin erfüllt sind, gestaltet sich die Zusammenstellung der Reisekasse im Ausland etwas schwieriger. Während sich bei Trips im Euroraum die Mitnahme von kleineren Geldbeträgen, einer EC-Karte und/oder Kreditkarte bewährt hat, sind bei Fernzielen Reiseschecks auch heute noch eine gute Wahl. Der Vorteil liegt auf der Hand: Reiseschecks genießen eine weltweite Akzeptanz und werden bei Verlust oder Diebstahl kostenlos ersetzt. Ein weiterer Tipp: Wer seine Kreditkarte während der Urlaubszeit mit einem niedrigeren Verfügungsrahmen einrichtet, ist auch bei Verlust der Karte vor bösen Überraschungen gefeit. Mit diesen Ratschlägen genießen Reisende ihren Sommerurlaub unbeschwert – egal, ob an der Nordsee oder in der Karibik.

Unsere Empfehlung

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