10 Dinge, für die Sie Ihr erstes Gehalt ausgeben sollten

Nach einem Monat im neuen Job ist es so weit: Das erste Gehalt befindet sich auf dem Konto. Hat sich die anfängliche Freude über den Geldsegen gelegt, kommen bei vielen Berufsanfängern Fragen auf. Wofür sollte man sein erstes Gehalt ausgeben? Welche Investitionen sind sinnvoll – oder sogar notwendig? Allzu planlos jedenfalls sollten Sie Ihr erstes Gehalt nicht ausgeben, immerhin muss das Geld bis zur nächsten Gehaltsüberweisung reichen. Über die folgenden zehn Investitionen lohnt es sich nachzudenken.

1. Die eigenen vier Wände

Für viele Arbeitnehmer ist sie unumgänglich: die Miete für die eigene Wohnung. In einer Wohnung möglichst nah am Arbeitsplatz ist Ihr erstes Gehalt gut angelegt – immerhin lassen sich so langfristig Zeit und Kosten sparen.
Berufsanfänger oder alter Hase – das erste Gehalt des neuen Jobs lädt zum Träumen ein. Weit oben auf der Wunschliste steht oft das Eigenheim. Ob es sich lohnt, das erste Gehalt bereits in die Finanzierung einer eigenen Wohnung zu stecken, hängt eng mit der individuellen familiären und persönlichen Situation zusammen.

Tipp

Warten Sie mit dem Schmieden langfristiger Pläne, bis Sie sich in Ihrem neuen Arbeitsumfeld eingelebt haben.

2. Mobilität ist wichtig im Berufsalltag

Wer den neuen Arbeitsplatz nicht fußläufig erreichen kann, ist auf ein Auto oder öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Prinzipiell ist es ratsam, einen Teil des ersten Gehalts in die eigene Mobilität zu investieren. Je schneller Sie zwischen Arbeitsplatz und eigenem Zuhause pendeln können, desto mehr Zeit und Nerven sparen Sie!

3. In das richtige Equipment investieren

Laptop, Smartphone und Co.: Was einigen Menschen schlicht als technisches Spielzeug gilt, ist für andere ein Must-have im Berufsalltag. Ein Smartphone mit sinnvollem Vertrag etwa gehört im modernen Arbeitsalltag längst zum Standard, ermöglicht es doch, jederzeit verschiedene Kommunikationswege zu nutzen – vom Chatprogramm bis zur E-Mail-App.

4. Nicht zu unterschätzen: das passende Outfit für den neuen Job

Ob seriös, leger oder funktional: Eine angemessene Kleidung am Arbeitsplatz ist wichtig. Bevor Sie Ihr erstes Gehalt ausgeben, sollten Sie daher in jedem Fall ausreichend Budget für eine eventuelle Erweiterung Ihrer Garderobe einplanen. Gerade für Arbeitnehmer, die häufig Kundenkontakt haben, ist eine entsprechende Investition unvermeidlich!

5. Vorsorge und Versicherungen für einen guten Start ins Berufsleben

Keine Frage, es gibt attraktivere Möglichkeiten als Versicherungen und Vorsorgemaßnahmen, um das erste Gehalt zu investieren. Dennoch lohnt es sich, wenn Sie für Ihr erstes Gehalt bereits entsprechende Investitionen einplanen. Mit dem Abschluss einer Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung etwa sorgen Sie für ein sofort greifendes Sicherheitsnetz für den Fall der Fälle. Erwägenswert sind insbesondere die folgenden Versicherungen und Vorsorgemaßnahmen:

Berufsunfähigkeitsversicherung: Sollten Sie durch Unfall oder Krankheit nicht mehr oder nur noch sehr eingeschränkt arbeiten können, springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung: Für Arbeitnehmer, die infolge von Vorerkrankung oder gewähltem Berufsfeld keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können, ist eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung eine gute Alternative.

Betriebliche Altersvorsorge: Auch wenn es bis zur Rente noch lange hin sein mag: In eine betriebliche Altersvorsorge ist auch Ihr erstes Gehalt schon gut investiert! Zu unserem Rentenrechner gelangen Sie hier.

Rentenversicherung: Möchten oder können Sie keine betriebliche Altersvorsorge abschließen, lohnt sich der frühzeitige Abschluss einer zusätzlichen Rentenversicherung – sei es in Form einer Riester- oder einer privaten Rentenversicherung.

6. Private Rentenversicherung

Wer sein erstes Gehalt im Rahmen einer selbstständigen Tätigkeit verdient, tut gut daran, frühzeitig fürs Alter vorzusorgen. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten der Altersvorsorge. Neben einer privaten Rentenversicherung ist die staatlich geförderte Riester-Rente eine interessante Option. Aber auch ein freiwilliges Einbezahlen in die private Rentenversicherung ist möglich.

7. Schulden abbezahlen – ein langfristiger Plan lohnt

Befindet sich das erste Gehalt auf dem Konto, ist die Freude groß – ebenso wie der Impuls, sich nun so manche Annehmlichkeit zu leisten. Doch bei aller nachvollziehbaren Euphorie sollten Sie jetzt mögliche Schulden nicht aus dem Blick verlieren. Es lohnt sich, einen langfristigen Zahlungsplan auszuarbeiten und bereits einen Teil des ersten Gehalts in die Abbezahlung von Krediten und Co. zu investieren – sei es die Tilgung von Studienkrediten, BAföG oder sonstigen Restschulden.

8. Arbeit und Vergnügen verbinden – Ausgaben für Networking zahlen sich aus

Sei es der mittägliche Restaurantbesuch oder der abendliche Drink mit den neuen Kollegen oder Kunden – Arbeit und Vergnügen müssen sich nicht ausschließen! Es zahlt sich aus, einen Teil des ersten Gehalts in entsprechende soziale Aktivitäten zu investieren. Immerhin sind solche außerberuflichen Treffen eine hervorragende Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen, die für die weitere berufliche Laufbahn essenziell werden können.

9. Eine frühzeitig eingerichtete Urlaubskasse motiviert

Gerade für Berufsanfänger lohnt es sich, einen kleinen Teil des ersten Gehalts zu nutzen, um motivierende Anreize zu schaffen. Das frühzeitige Einrichten einer Urlaubskasse etwa ist eine einfache Möglichkeit, um das ausbezahlte Gehalt richtig wertschätzen zu können. Einfach eine kleine Summe per Dauerauftrag monatlich zur Seite legen – und schon ist der nächste Urlaub bezahlt.

10. Weiterbildungsmöglichkeiten frühzeitig nutzen

Last but not least: Wenn Sie darüber nachdenken, wie Sie Ihr erstes Gehalt ausgeben möchten, sollten Sie auch Weiterbildungsmöglichkeiten in Betracht ziehen. Gerade wenn Sie im neuen Job schnell weiterkommen möchten, ist eine Investition in die eigene Weiterbildung lohnenswert. Die Möglichkeiten reichen von Sprachkursen bis hin zur Teilnahme an berufsspezifischen Wochenendkursen.

Tipp

Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er einen Teil der Kosten Ihrer freiwilligen Fortbildung übernimmt.