So funktioniert ein Fondssparplan

Das Prinzip Fondssparplan ist ganz einfach: Beim Fondssparen zahlen Sie regelmäßig einen bestimmten Betrag in einen Fondssparplan entsprechend Ihrem persönlichen Anlageverhalten ein. Das geht schon ab einer monatlichen Sparrate von 50 Euro. Die Sparrate richtet sich dabei nach Ihren individuellen Möglichkeiten und Ihren Zielen. Mit den Sparraten werden Fondsanteile erworben und in einem Depot verwahrt. Die Auswahl des Fonds erfolgt nach ähnlichen Kriterien wie bei einem normalen Fondsinvestment. 

Weitere Fondssparplan-Tipps – Risiken streuen

Wenn Sie für das Fondssparen monatlich eine größere Summe investieren, stecken Sie Ihr Geld nicht nur in einen Fondssparplan.

  • Teilen Sie das Geld auf zwei oder 3 Fondssparpläne auf.
  • Investieren Sie in unterschiedliche Branchen (Luftfahrt, Medizintechnik, Telekommunikation, Automobil, etc.)
  • Engagieren Sie sich in verschiedenen Regionen (Europa, Asien, USA)
  • Nutzen Sie Arten von Papieren zum Fondssparen (Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds)

Informationen über die Wertentwicklung bestimmter Vermögensanlagen in einem bestimmten Zeitraum stellt der deutsche Fondsverband BVI auf seiner Website bereit. Dort finden Sie zudem einen Fondssparplan-Rechner, mit dem Sie auf Basis verschiedener Annahmen den Wertzuwachs sowie Gesamtwert einer monatlichen Fondsanlage berechnen können.

Fondsauszahlplan – monatliche Extraeinkünfte

Sie können Ihr über den Sparplan angespartes Fondsvermögen in einen Auszahlplan umwandeln. Sie entscheiden dabei selbst über die Höhe und Dauer der regelmäßigen Auszahlungen. Entsprechende Vorgaben zur Form und Höhe der von Ihnen gewünschten Auszahlung können Sie übrigens jederzeit ändern. Sie bleiben also ganz flexibel. Bei der Postbank sind Auszahlungen ab 150 EUR pro Monat möglich.

Bitte beachten Sie

Jede Geldanlage ist mit einem gewissen Risiko verbunden. In der Regel steigen mit den Renditechancen einer Anlage auch ihre Risiken. Je nach Wahl der Wertpapier-Anlageform ist insbesondere mit Risiken der Bonität, der Liquidität, der Zinsänderung, der Währung und der Länder sowie steuerlichen Risiken und Kurs- bzw. Volatilitätsrisiken zu rechnen. Über die speziellen Risiken der jeweiligen Anlageform informieren Sie die gesetzlich vorgeschriebenen Verkaufsunterlagen oder Ihr Berater.