Hauskauf mit Makler – warum sich professionelle Unterstützung lohnt

Ein Blick in die Zeitung oder in das Immobilienportal Ihrer Wahl und schon ist das Traumhaus mit Garten oder die schicke Eigentumswohnung gefunden? Wenn Sie sich schon einmal auf Immobiliensuche befunden haben, wissen Sie, dass es so einfach meist nicht ist. Denn kommt ein Objekt grundsätzlich infrage, gilt es zunächst den Verkäufer oder den von ihm beauftragten Makler zu kontaktieren. Erst dann kann im Detail geklärt werden, ob die Immobilie wirklich den eigenen Vorstellungen entspricht und ob es sich lohnt, einen Besichtigungstermin wahrzunehmen.

Dies alles kostet viel Zeit und Mühe, vor allem, wenn ein Ortswechsel bevorsteht. Zudem ist der Wettbewerb um attraktiven Wohnraum auch dank der niedrigen Zinsen derzeit vielerorts groß. Für Kaufinteressenten kann es deshalb sinnvoll sein, sich mit der Immobiliensuche direkt an einen Makler zu wenden.

Vorteil: Der Immobilienmakler kennt den Markt

Als Kaufinteressent können Sie – als derjenige, der noch kein konkretes Angebot im Blick hat – einen Makler auf zwei Arten in Ihre Immobiliensuche einbinden.

  • Sie können ihn damit beauftragen, Sie regelmäßig über neue Angebote aus seinem Portfolio zu informieren.
  • Der Makler kann Sie zusätzlich mit der aktiven Suche nach passenden Objekten in Immobilienportalen oder bei Maklerkollegen unterstützen.

Für Letzteres entscheiden sich zum Beispiel auch Unternehmen, die Wohnungen für neue Mitarbeiter suchen. 

Hauskauf mit Makler? – so viel kostet es

Beim Hauskauf oder beim Erwerb anderer Immobilien bestimmt der Markt, wer für die Bezahlung des Maklers aufkommt. Das für Vermietungen eingeführte Bestellerprinzip gilt hier nicht. Das bedeutet: Ist die Nachfrage größer als das Angebot, muss in der Regel der Käufer die Maklerprovision zahlen. Sie ist ein erfolgsabhängiges Honorar, das nur am Ende einer erfolgreichen Vermittlung der Immobilie gezahlt wird. Ihre Höhe richtet sich nach der sogenannten Ortsüblichkeit und beträgt im bundesdeutschen Durchschnitt sechs Prozent des Kaufpreises zuzüglich Mehrwertsteuer. In Regionen mit einem Angebotsüberhang oder bei schwer vermittelbaren Objekten kann aber durchaus über eine Aufteilung der Provisionszahlung auf Verkäufer und Käufer verhandelt werden.

In welcher Form er sich einen Suchauftrag, der über das eigene Angebot hinausgehen soll, vergüten lässt, hängt vom jeweiligen Makler ab. Wichtig: Treffen Sie mit einem von Ihnen beauftragten Makler immer eine schriftliche Vereinbarung. Darin sollte auch geregelt sein, wie sich die Provisionszahlung für den Fall gestaltet, wenn Ihr Makler Ihnen die Immobilie eines seiner Kollegen vermittelt. Makler, die einem bundesweiten Verband oder Netzwerk angehören, kennen für solche Gemeinschaftsgeschäfte feste Regelungen, die unter anderem vorsehen, dass der Käufer nur einen Makler bezahlt. 

Mehr Sicherheit beim Hauskauf

Die Kompetenz eines Immobilienmaklers zeigt sich nicht nur in einem attraktiven Objektangebot, sondern auch in der Vertrautheit mit den von ihm angebotenen Immobilien. Ein guter Makler sollte jederzeit in der Lage sein, Ihnen alle relevanten Fragen, etwa zum Energieverbrauch oder Modernisierungsbedarf einer Immobilie, ausführlich zu beantworten.

Ein weiterer Vorteil des Immobilienmaklers ist, dass er Sie mit sämtlichen wichtigen Unterlagen rund um Ihre Traumimmobilie in spe versorgen kann. Nicht zuletzt muss er Sie bei Immobilien aus seinem eigenen Portfolio ungefragt auf ihm bekannte Mängel hinweisen. Handelt der Makler in Ihrem Auftrag, wird er sie außerdem zur Marktsituation beraten und Sie bei den Preisverhandlungen unterstützen.