Mit diesen Tipps sichern Sie sich Ihre Wunschimmobilie

Immer mehr Familien entscheiden sich für eine eigene Immobilie. Die Vorteile sind klar: Häuser oder Eigentumswohnungen sind eine sichere Geldanlage, zudem müssen Grundbesitzer nach der Finanzierungsphase keine Miete mehr zahlen und können das Leben in den eigenen vier Wänden sorgenfrei genießen. Doch Immobilien sind gefragt wie nie: Oftmals ist es nicht einfach, an das begehrte Traumobjekt zu kommen. Mit einem soliden Finanzplan lassen sich Makler und Verkäufer aber schnell überzeugen. 

Gut geplant ist halb gekauft: 6 Schritte zur Immobilienfinanzierung

Das eigene Haus oder die Eigentumswohnung galten schon immer als krisensichere Geldanlage. Dabei ist es schlussendlich egal, wie Sie die gekaufte Immobilie nutzen möchten – Vorteile haben Sie in jedem Fall. Wenn Sie eine gekaufte Immobilie selbst bewohnen, dann sparen Sie sich nach Tilgung des Immobilienkredits Monat für Monat die Mietzahlungen. Auch, wenn Sie eine Immobilie selbst vermieten, sorgt das für ein deutliches Plus in der Kasse. Schließlich sind Mieteinnahmen regelmäßige und krisensichere Einkünfte. Immobilienkäufer profitieren außerdem von zahlreichen Steuervorteilen.

All diese Vorzüge in Kombination mit den aktuell sehr niedrigen Zinsen für Immobilienkredite sorgen dafür, dass auf dem Markt ein extremes Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herrscht. Die Interessenten stehen besonders in gefragten Wohngegenden sprichwörtlich Schlange – Hausverkäufer und Makler können sich aussuchen, wer den Zuschlag zum Kauf einer attraktiven Immobilie erhält. Ein solider Finanzierungsplan ist da in jedem Fall hilfreich! Wer plausibel belegen kann, dass er solvent genug ist, um die anvisierte Immobilie zu kaufen, verbucht im Gespräch mit Anbietern schnell erste Pluspunkte.

Wenn Sie sich dazu entschieden haben eine Immobilie zu kaufen, sollten Sie zunächst einen umfangreichen Kassensturz durchführen. Um einen Finanzierungsplan zu erstellen ist wichtig zu wissen, wie viel Eigenkapital Ihnen für das Projekt „Hauskauf“ zur Verfügung steht. 

Schritt 1: Verfügbares Eigenkapital ermitteln

Damit Sie sich nicht finanziell überlasten, sollten für den Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung mindestens 20 Prozent Eigenkapital zur Verfügung stehen. Wer eine Immobilie für 300.000 Euro erwerben möchte, braucht also mindestens 60.000 Euro an eigenen Finanzmitteln. Dazu zählen u.a. Bausparverträge, Sparguthaben auf Tages- oder Festgeldkonten oder auch Gelder, die aus einer Erbschaft stammen können. Denken Sie auch daran, bei der privaten Vermögensbilanz Ihre derzeitigen Schulden zu berücksichtigen, falls welche vorhanden sind. 

Schritt 2: Wie hoch ist meine maximale mögliche Kreditrate?

Auch dieser Punkt gehört zu einem hieb- und stichfesten Finanzierungsplan für den Immobilienerwerb: Addieren Sie alle regelmäßigen Einkünfte in Ihrem Haushalt und ziehen Sie davon alle Ausgaben ab. Dabei können Sie bereits berücksichtigen, dass in Ihrem zukünftigen Eigenheim die Mietzahlung wegfällt, falls Sie die Immobilie selbst nutzen möchten. Bedenken Sie allerdings, das Energiekosten weiter von Ihnen selbst zu tragen sind. Auch Kosten für Müllabfuhr, Grundsteuer, Entwässerung und Straßenreinigung bezahlen Eigenheimbesitzer selbst. Bauen Sie unbedingt einen großzügigen finanziellen Puffer ein: Als Faustregel gilt, dass die Kreditrate nicht mehr als 50 Prozent des Nettoeinkommens betragen sollte. 

Schritt 3: Welche Darlehenshöhe ist realistisch?

Bei einem Finanzierungsplan für Immobilien ist die Darlehenshöhe ein entscheidender Faktor. Für die Berechnung der Darlehenshöhe müssen Sie Laufzeit, Sollzins und Tilgung zugrunde legen. Mit dem Baufinanzierungsrechner der Postbank ermitteln Sie einfach und schnell Ihre monatliche Rate.

Schritt 4: Nebenkosten nicht vergessen!

Bei einem Hauskauf können nicht unerhebliche Nebenkosten anfallen, die sich aus den Ausgaben für Notar, Grundbucheintrag, Maklerhonorare und Grunderwerbssteuer zusammensetzen. Diese Ausgaben sollten Sie ebenfalls einkalkulieren, wenn Sie Ihren persönlichen Finanzierungsplan zum Hauskauf erstellen. Weitere Informationen und Tipps zu Kaufnebenkosten finden Sie hier.

Schritt 5: Welche staatlichen Förderungen erhalte ich beim Hauskauf?

Beim Bau oder Kauf eines Eigenheims kann der Staat eine wichtige Rolle einnehmen und Sie bei Ihrem Vorhaben unterstützen. Dazu zählen verschiedene Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW-Bank), Wohn-Riester oder auch Vermögenswirksame Leistungen. In einem gesonderten Artikel stellen wir Ihnen die wichtigsten staatlichen Fördermöglichkeiten vor.

Schritt 6: Persönliche Preisobergrenze festsetzen

Alle genannten Faktoren wirken sich schlussendlich auf den maximal möglichen Kaufpreis für Ihre neue Immobilie aus. Wenn Sie sich für das Objekt eine Preisobergrenze setzen, sollten Sie hierbei unbedingt auch eventuelle Renovierungskosten einplanen. Wer Maklern und/oder Hausverkäufern einen fundierten Finanzierungsplan für Immobilien vorlegen kann, kommt viel eher als passender Kaufkandidat in Frage als jemand, der sich mit der Materie nur unzureichend beschäftigt hat. Die wichtigste Regel hierbei: Überschätzen Sie niemals Ihre finanziellen Möglichkeiten, sondern rechnen Sie lieber konservativ. Makler sind ausgewiesene Experten und erkennen sehr schnell, wenn ein Finanzierungsplan mit der heißen Nadel gestrickt ist. 

Mit Brief und Siegel: Eigene Kaufkraft mit dem Postbank Käufer-Zertifikat belegen

Sie möchten Ihre finanzielle Situation gerne belegen und so Makler und Hausverkäufer von Ihrer Kaufkraft überzeugen? Das geht ganz einfach: Mit dem Käufer-Zertifikat der Postbank erhalten Sie schnell, einfach und kostenlos einen Nachweis für Ihre derzeitige Finanzsituation. Die Erstellung des Zertifikats erfolgt online. Schon nach wenigen Minuten steht Ihnen ein Dokument zur Verfügung, welches Sie wirkungsvoll von anderen Kaufinteressenten abhebt – Bonität vorausgesetzt. Übrigens belegen wir Ihnen auch gerne Ihre Finanzsituation, wenn Sie den Immobilienkauf mit einem anderen Finanzierungspartner als der Postbank realisieren. Eines ist sicher: Mit dem Postbank Käufer-Zertifikat haben Sie gegenüber Mitbewerbern ein absolutes Ass im Ärmel – und deutlich bessere Chancen im Wettkampf um Ihre Traumimmobilie. Zögern Sie nicht und erstellen Sie noch heute Ihr persönliches Käufer-Zertifikat

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